Solidarität mit der Køpi!

stinkykid.jpgAm 08. Mai wurde die Køpi, ein autonomes Wohnprojekt in Berlin-Mitte, für 834.000 Euro verkauft. Drei angrenzende Grundstücke darunter eines auf dem sich derzeit eine Wagenburg befindet wurden für 907.500 Euro an die bisher unbekannte VBK GmbH & Co KG veräußert. Alle vier Objekte wechselten für 50% des Verkehrswertes den Besitzer. Der seit 1991 bestehende ordentliche Mietvertrag zwischen dem bisherigen Eigentümer und den Mietern der Køpi blieb im Gerichtsgutachten unerwähnt.

Für uns die Sozialistische Deutscher Arbeiterjugend (SDAJ) wirft der Ablauf der Zwangsversteigerung Fragen auf. Welche Ziele verfolgt die nach einer Pressemitteilung der VRB GmbH erst vor einigen Tagen veräußerte VBK GmbH & Co KG? Wer steht hinter dieser dubiosen Firma? Warum wurde im Gerichtsgutachten nicht auf den bestehenden Mietvertrag eingegangen? etc.

Da es sich bei der Køpi um ein europaweit bekanntes autonomes Kulturzentrum handelt, finden wir nur eine Antwort auf diese Fragen. Bei dem Verkauf der Køpi handelt es sich um einen gezielten Angriff auf linke Kulturräume. Diesen Angriff verurteilen wir als SDAJ zutiefst!

Linke Kultur- und Wohnprojekte zeigen, unserer Ansicht nach, dass es auch in kapitalsitischen Staaten wie der BRD möglich ist eine linke Opposition zu der bestehenden Ordnung des Kapitals zu beziehen. Solche Projekte sind notwendig um der Jugend zu aufzuzeigen, dass es Alternativen zu diesem System gibt.

Solidarität mit der Køpi!

12.05.07 SDAJ-Berlin

12. Mai 2007

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