SDAJ Veranstaltung: Wie sehen wir die DDR heute? Wahrheit und Lügen

Veranstaltung mit Ernst Heinz

20 Jahre Mauerfall! Um die Einverleibung der DDR durch die BRD so richtig zu feiern, werden die Berliner schon seit Jahresbeginn mit Plakatkampagnen, Veranstaltungen, Ausstellungen und der Tagesschau an der Mauer überzogen. Ziel: Jedem Bürger muss klar sein, dass die DDR eine ungerechte Diktatur war und das die BRD dafür umso gerechter ist. Die Storys, die uns seit 20 Jahren aufgetischt werden, reichen von Antisemitismus in der DDR über Stasiterror bis zu ihrem Staatsbankrott.
Wir wollen die Gelegenheit nutzen und mit Ernst Heinz über diese Hetze gegen die DDR reden und ihm Fragen stellen. Ernst Heinz war in der DDR Bezirkssekretär der SED in Berlin und davor lange Jahre Kreissekretär der SED für Prenzlauer Berg. Heute ist er Vorsitzender der Regionalgruppe Berlin der Zeitung „Rotfuchs“.

Wo: Jonasstraße 29, Berlin Neukölln (nahe U8 Leinestr./ Hermannstr.
Wann: 25.09.09, 19:00

23. September 2009

5 Kommentare zu ' SDAJ Veranstaltung: Wie sehen wir die DDR heute? Wahrheit und Lügen '

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  1. genova meinte
    am 2. November 2009 um 12:01

    Dieser Text zeigt, dass die SDAJ seit den Achtzigern nichts gelernt hat. Keine ernsthafte Auseinandersetzung mit der realsozialistischen Katastrophe in der DDR und vor allem keine Auseinandersetzung mit Eurer eigenen dunklen Vergangenheit. Ohne die SED-Gelder hättet Ihr im Westen doch keine Chance gehabt. Und jetzt alte SED-Funktionäre einladen und sich die DDR erklären lassen. Schade, dass die Veranstaltung schon vorbei ist, hätte ich mir doch gerne mal angeschaut.

    Ihr seid zwar glücklicherweise fast bedeutungslos, dennoch schaden Leute wie Ihr dem linken Anliegen, weil Ihr dem politischen Gegner immer wieder Zündstoff liefert.

    Falls Ihr zur Abwechslung mal etwas intelligentes lesen wollt, probiert es mit diesem Artikel in meinem Blog:

    http://exportabel.wordpress.com/2009/09/11/cuba-no/

    Gruß, genova

  2. genova meinte
    am 3. November 2009 um 13:41

    Und dass Ihr meinen Kommentar hier einfach löscht, bestätigt ja nur das, was ich geschrieben habe. Ihr geht mit dem DDR-Erbe in der Tat konstruktiv um.

    Schade nur, dass Ihr die Idee des Sozialismus so diskreditiert.

  3. Sven meinte
    am 3. November 2009 um 16:56

    Dein Kommentar wurde nicht gelöscht, sondern ist im SPAM-Filter gelandet.

    Was bitte spricht dagegen sich mit den nachweislichen Lügen, die über die DDR verbreitet werden zu beschäftigen? Schade, dass du nicht da warst, denn dann hättest du gemerkt, dass wir uns die DDR nicht einfach erklären lassen, sondern über sie diskutieren und den Referenten als Einstieg für eine Diskussion genutzt haben. Wärst du dagewesen, hättest du auch gemerkt, dass wir sehr wohl über Probleme, die in der DDR bestanden haben diskutieren.

    Ich würde mich freuen, wenn mögliche kommende Kommentare sachlich bleiben. Du sagst anhand des Textes sieht man, dass wir nichts gelernt haben. Auf den Text gehst du jedoch mit keiner Silbe ein und begnügst dich hingegen mit Beleidigungen.

  4. genova meinte
    am 4. November 2009 um 15:37

    Nachweisliche Lügen über die DDR, soso. Was ich meine, ist doch klar: Für euch wäre es dringend notwendig, sich mit der eigenen Vergangenheit zu beschäftigen. Ihr wurdet bis 89 quasi komplett von der SED finanziert, aber an Kritik an der DDR kann ich mich nicht erinnern. Wes Brot ich ess… Und wie sieht eure Vergangenheitsbewältigung aus? In dem obigen Text wird suggeriert, dass die DDR ganz ok war und wenn etwas negatives über sie berichtet wird, dann ist das böse kapitalistische Propaganda.

    Ich bin weit entfernt davon, Deutschland schönzureden, wie man mit einem Blick auf mein Blog bemerkt. Aber wer Sozialismus will, muss die DDR kritisch aufarbeiten. Nur so nebenbei: Es gab dort keine Meinungsfreiheit, du konntest für ein Flugblatt in den Knast kommen, für einen Reiseversuch erschossen werden, von Komilitonen denunziert, ohne FDJ-Zugehörigkeit nicht studieren etc., es gab keinerlei Demokratie, nur Kleinbürgertum. Es war eine Diktatur der Angepassten.

    Das kann man ja alles verteidigen, wenn es einem gefällt. Aber bitte nicht im Namen von Marx und das sozialistsich nennen.

    Oder finde ich bei euch irgendwo eine angemessene Aufarbeitung dessen, was in der DDR gelaufen ist?

  5. genova meinte
    am 16. Dezember 2009 um 09:24

    Keine Antwort ist auch eine Antwort.

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