1.Mai – Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse

Der 1. Mai ist ein historisches Datum und wird seit über 100 Jahren weltweit von Arbeiterinnen und Arbeitern gefeiert. Er steht symbolisch für den Kampf der Arbeiterklasse um ihre Rechte, gegen Ausbeutung und Unterdrückung.

Auch diese Jahr wollen wir ein Zeichen setzten und auf die Straße gehen, gegen die unsoziale Politik hier in unserer Stadt und in der ganzen Bundesrepublik.
Eine Politik, die die Reichen noch reicher macht und die Armen noch ärmer.
Der Protest richtet sich vor allem gegen die Krisenabwälzung auf die Bevölkerung durch das im November 2010 von der Bundesregierung verabschiedetet „Sparpaket“, das sich in erster Linie gegen Erwerbslose richtet.  Die Ausweitung von Leiharbeit in den Betrieben, auch „moderner Sklavenhandel“ genannt, bei der die Beschäftigten gegenüber der Stammbelegschaft ein Drittel weniger Lohn erhalten und permanent Angst haben müssen den Arbeitsplatz zu verlieren. Wir wehren uns gegen Privatisierungen öffentlichen Eigentums sowie das Ansteigen der Mieten. Unseren ausgestreckten Mittelfinger richten wir an die, die in aller Öffentlichkeit Kriege vorbereiten oder sie gar schon führen.
Deshalb heißt es: „Heraus zum revolutionären 1. Mai, für die soziale Revolution weltweit!!!“ zeigen wir den Herrschenden, dass uns ihre Politik ankotzt und dass wir uns das nicht länger gefallen lassen….

30.April
- Infoveranstaltung von der Roten Hilfe zum 1.Mai “Was tun wenns brennt!“, Beginn 13h, Mehringhof (Gneisenaustr. 2a)
- Vorabend-Demo gegen Gentrifizierung und Stadtumstrukturierung, Beginn 16.30h, Rosenthaler Platz
- Internationalistische Maifeier, 17 Uhr, Statthaus Böcklerpark (U1 – Prinzenstraße)

1.Mai:
- Klassenkämpferischer Block auf der DGB Demo, Beginn 9h Wittenbergplatz
- Mariannenplatzfest, Beginn 13h, Mariannenplatz
- Jugendblock auf der Revolutionäre 1.Mai Demo, Beginn 18h, Kottbussertor (KIDZ Aufruf)

28. April 2011

Let’s talk about… Uran

Fukushima mahnt! Überall wird derzeit über Atomkraft diskutiert, auch wir wollen euch dazu einladen. Atomkraft ist gefährlich, dass ist allen Entscheidungsträgern bekannt. Bisher existiert auch noch kein Endlager für die Abfälle. Wird es also einen Ausstieg geben? Und müssen wir dann alle Strom sparen oder uns den Ausstieg über höhere Preise teuer erkaufen? Welche Rolle spielen die Stromkonzerne und Hersteller von Anlagen?

Diskutiert mit uns in gemütlicher Runde. Der Rote Stammtisch trifft sich jeden letzten Freitag im Monat in der:

Freitag, 25.04.  19:30 Uhr

Jonastr. 29, Berlin-Neukölln (Nähe S-Bhf. Hermannstr. [Ring] / U-Bhf. Leinestr. [U8])

25. April 2011

Schule erklärt sich militärfrei

Nach einer Mitteilung des Bündnisses “Schule ohne Militär” in dem auch wir als SDAJ vertreten sind, hat sich das “Robert-Blum-Gymnasium” mit Beschluss vom 24.03.2011 militärfrei erklärt. Wir begrüßen diesen Schritt und wünschen uns mehr solche Beschlüsse.

Nur wenn wir als Schüler, Eltern, Lehrer und Studenten gemeinsam gegen die Propaganda der Bundeswehr vorgehen, können wir verhindern, dass sie die Perspektivlosigkeit Jugendlicher ausnutzt.

Den beschlossenen Antrag findet ihr auf der Seite des Schule ohne Militär-Bündisses.

6. April 2011

Let`s talk about … Iran

Stammtisch der SDAJ Berlin

Auf unserm Stammtisch möchten wir diesmal gemeinsam den Film Persepolis schauen. Der schwarz-weiß Comicfilm gibt einen guten Einblick in das Leben eines jungen Mädchens im Iran. Marjane erlebt den Sturz des Schah-Regimes und das jähe Ende ihrer Hoffnung nach der islamischen Revolution und dem Irakkrieg, der sie und ihre Familie letztlich ins Exil verschlägt. Trotz des ernsten Hintergrundes bietet der Film auch viele humoristische Szenen.

Freitag, 25.03.  19:30 Uhr

Jonasstr 29  Berlin-Neukölln

13. März 2011

Let’s talk about … Nordafrika

Stammtisch der SDAJ Berlin

Ägypten, Jemen, Tunesien…. In der arabischen Welt gehts rund: Diktatoren werden vertrieben, die Massen gehen auf die Straße und wehren sich gegen die widrigen Umstände in ihrer Heimat. Was treibt die Menschen dort auf die Straße? Wohin wird die Revolution führen? Bringt eure eigenen Erfahrungen mit und diskutiert mit uns in gemütlicher Runde.

Freitag, 25.02. 19:30 Uhr
Jonasstr. 29 Berlin-Neukölln

22. Februar 2011

Frauentagsbroschüre erschienen!

Titel der Frauentagsbroschüre

Download der durch das Bündnis erstellten Bröschüre:  100 Jahre internationaler Frauenkampftag

kompletter des Bündnisaufrufs

DEMONSTRATION | Freitag | 11. März | 16 Uhr | U-BHF Rathaus Neukölln


VERANSTALTUNG | Dienstag | 8. März | 19 Uhr | junge Welt-Ladengalerie | Torstraße 6

21. Februar 2011

Die Herausbildung des Privateigentums an den Produktionsmitteln ist der Ursprung für die Unterdrückung der Frau

Es geht auf den 8. März zu und wir als SDAJ Berlin haben im Rahmen der Vorbereitung einen Lesevorschlag für euch.

Friedrich Engels – “Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats”

Für eine zusammenfassende Inhaltsangabe der ersten Kapital weiterlesen klicken!

(weiterlesen …)

15. Februar 2011

Heraus zum 8.März 2011! Yasasin 8 Mart!

Zusammen Kämpfen gegen Patriarchat, Ausbeutung und Unterdrückung!

Vor 100 Jahren, am 19. März 1911, wurde zum ersten Mal der Internationale Frauenkampftag begangen. Allein in Deutschland nahmen über eine Million (mehrheitlich) Frauen und Männer an Veranstaltungen und Demonstrationen teil. Eingebunden in die Kämpfe der internationalen sozialistischen Bewegung, forderten die Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in erster Linie politische Mündigkeit (Frauenwahlrecht) und Gleichbehandlung auf dem Arbeitsmarkt. Gleichzeitig ging es jedoch auch um eine grundsätzliche Emanzipation im Rahmen einer revolutionären Überwindung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung. So Clara Zetkin in der “Gleicheit” zum Frauentag: „Wir müssen Sorge tragen, daß der Frauentag nicht nur eine glänzende Demonstration für die politische Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts, sondern darüber hinaus der Ausdruck einer Rebellion gegen den Kapitalismus, eine leidenschaftliche Kampfansage all den reaktionären Maßnahmen der besitzenden und ihrer willfähigen Dienerschaft, der Regierung ist.“

Auch heute sind diese Forderungen nach wie vor aktuell. Ob in der Türkei/Nordkurdistan oder in den europäischen Metropolen. Überall auf der Welt leben Frauen in patriarchalen Herrschaftsverhältnissen, sind konfrontiert mit Ausbeutung und Unterdrük-kung. Nach wie vor werden Frauen durch unbezahlte Reproduktionsarbeiten ausgebeutet, bleiben in familiären Strukturen gefangen und sind betroffen von häuslicher und sexualisierter Gewalt. Auf dem Arbeitsmarkt werden Frauen in prekäre Beschäftigungsverhältnisse gezwungen und müssen sich vermehrt mit mehreren Jobs gleichzeitig rumschlagen, um ihre Existenz zu sichern. Deshalb gilt auch heute die Frage der Geschlechterverhältnisse nicht losgelöst von der grundsätzlichen kapitalistischen Beschaffenheit der Gesellschaft zu denken und für die Perspektive einer revolutionären Überwindung dieser Verhältnisse einzutreten. Dazu wollen wir rund um den 8. März mit Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen beitragen.

DEMONSTRATION | Freitag | 11. März | 16 Uhr | U-BHF Rathaus Neukölln
VERANSTALTUNG | Dienstag | 8. März | 19 Uhr | junge Welt-Ladengalerie | Torstraße 6

mehr Infos: http://8maerz.blogsport.de/

9. Februar 2011
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