Den „Nationalen Antikriegstag“ am 2. + 3. September 2011 verhindern!

Den „Nationalen Antikriegstag“ am 3. September 2011 verhindern!
Dortmund stellt sich quer! Sie werden nicht durchkommen!

Zum 7. Mal in Folge wollen Neofaschisten anlässlich des Antikriegstages durch Dortmund marschieren. Für den 3. September mobilisieren sie europaweit in die Ruhrgebietsmetropole. Nach dem wieder erfolgreich verhinderten Marsch durch Dresden gilt der so genannte „Nationale Antikriegstag“ in Dortmund als einer der wichtig­sten Aufmärsche der deutschen Neonazis.

Dortmund hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Hochburg militanter Neonazis entwickelt. Brutale Übergriffe auf MigrantInnen und linke Jugendliche, auf GewerkschafterInnen und politisch aktive Menschen, auf alternative Buchläden und auf Parteibüros, auf Kneipen und Veranstaltungen, auf Wohnungen von AntifaschistInnen gehen weiter und nehmen an Brutalität zu.

Die Nazis sagen, Dortmund sei ihre Stadt. Wir sagen: Niemals!

+++ UPDATE +++ Karten für Busse aus Berlin gibt es im RedStuff und in der jW-Ladengallerie +++ UPDATE +++
+++ UPDATE +++ 30.08. Infoveranstaltung im Zielona Gora +++ UPDATE +++

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15. August 2011

Keine NPD-Kundgebung am 13. August in P-Berg/Wedding!

Nazis, verpisst euch!
Keine NPD-Kundgebung in Prenzlauer Berg/Wedding!

Zum 13.August, um 12:00 ruft die Nazipartei NPD zu einer Kundgebung auf der Bornholmer Brücke.
Während der letzten drei Monate haben die Nazis ihre Aktivitäten verstärkt. Im Mai haben sie eine Demo mitten durch Kreuzberg organisiert. Nach der Demo sind sie vor den Augen der Polizei auf ausländisch aussehende Menschen (wird wörtlich mit “fremd aussehend” übersetzt) gewalttätig losgegangen. Die gleichen Nazi-Schweine bereiten dasselbe Ereignis in Wedding/Prenzlauer Berg vor. Die Brandanschläge gegen alternative Projekte im Juni beweisen, dass sie nicht davor zurückschrecken, Menschen zu töten.

Lasst uns dafür Sorgen, das die Kundgebung der Nazis tüchtig ins Wasser fällt! | Kein Ort für Nazipropaganda in Berlin!

Es mobilisieren folgende Bündnisse/Initiativen:

MBR-Berlin: http://www.mbr-berlin.de/
Berliner Antifa-Bündnis: http://www.antifa-berlin.i​nfo/
Pankow – Tollerant & Weltoffen: http://www.wir-sind-pankow​.de/
Mitte gegen rechts: http://mittegegenrechts.wo​rdpress.com/

- – - – UPDATE 12-08-2011 23:45 – - – -

Ab 10.00 sind auf beiden Seiten der Brücke Gegenkundgebungen angemeldet. Wir empfehlen, die Kundgebungen auf der Prenzlauer Berger Seite als Anlaufpunkte zu nutzen.  Bringt eure Freund_innen, Transparente, Schilder und Wut im Bauch mit. Zeigen wir den Nazis, dass sie nicht erwünscht sind. (Quelle: antifa-berlin.info)

- – - – INFOS – - – -
Infotelefon: 01573-8966700
Twitter: http://twitter.com/#!/1mai​_nazifrei
Facebook: http://www.facebook.com/ev​ent.php?eid=25112969491663​0

Keine NPD-Kundgebung am 13. August in P-Berg/Wedding! 

Unter dem Motto “50 Jahre Mauerbau – Wir gedenken der Mauertoten” mobilisiert der Berliner Landesverband der NPD zu einer Kundgebung am Samstag, dem 13. August auf der Böse-Brücke (ehem. Grenzübergang zwischen Wedding und Prenzlauer Berg).

Wir werden das nicht hin nehmen!
…Kein Ort für Nazipropaganda in Berlin!

- – - – WANN, WO? – - – -

Sa. 13. August 2011, ab 11 Uhr, Böse-Brücke
(Auf Beiden Seiten der Brücke sind Kundgebungen Seitens der Zivilgesellschaft angemeldet)

- – - – INFOS – - – -

Infotelefon: 01573-8966700
Twitter: http://twitter.com/#!/1mai​_nazifrei
Facebook: http://www.facebook.com/ev​ent.php?eid=25112969491663​0

10. August 2011

Solidarität mit den Aufständen im UK

Rito Tottenham - London

„Wir sehen dem Zerfall unserer Zivilgesellschaft entgegen… wir müssen nach starken Gefühle Ausschau halten um dieser Entwicklung etwas entgegen zu setzen. Und was ist ein starkes Gefühl?… es ist der Zorn!… stammt aus dem Westgermanischen…, nicht verwechseln mit der Wut, bitteschön, der unbeherrschten, zügellosen Schwester des Zorns.“ (Georg Schramm).

Am Anfang des Jahres kam es in einigen Ländern des arabischen Raums zu Revolten für soziale Sicherheit. Zorn entbrannte angesichts des weltweiten Reichtums über ihre persönliche Lage. Viele dachten, soziale Ungleichheit in einem solchen Maße betrifft ausschließlich die Länder, die „weit weg sind“. Die derzeitigen Ausschreitungen in Großbritannien und auch die prekäre Lage in Ländern wie Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland, Portugal und auch in einem der „reichsten“ Länder der Welt, der BRD zeigt , dass es sich um ein Problem des kapitalistischen Wirtschaftssystems handelt. (weiterlesen …)

NPD-Plakatiertour zum Desaster machen

In der Nacht von Samstag (6.8.2011) auf Sonntag (7.8.2011) will die NPD in ganz Berlin bis zu 40.000 Wahlplakate aufhängen und eine Art Fackelmarsch durchführen. Der Fackelmarsch soll gefilmt werden und anschließend als Propagandavideo verwendet werden. Zur Unterstützung hat die NPD Neonazis aus ganz Deutschland und, die als besonders gewalttätig geltenden, Neonazis aus Tschechien angefordert. In der Vergangenheit kam es bei Plakatieraktionen der NPD bereits mehrfach zu Übergriffen auf Migrant_innen oder Linke. Ausgangspunkt der Aktion soll die NPD Parteizentrale in Köpenick sein. Hier wollen sich die Nazis zunächst sammeln und ihr Material aufnehmen. Wir rufen alle Antifaschist_innen auf, am Samstag Abend mit uns vor der Parteizentrale der NPD in Köpenick zu demonstrieren und die Plakatieraktion zum Desaster für die Nazis zu machen. Es gibt eine angemeldete Kundgebung vor der NPD-Parteizentrale. Um die Sicherheit von allen Teilnehmer_innen zu gewährleisten reisen wir gemeinsam nach Köpenick. Der Vortreffpunkt wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

Achtet auf aktuelle Ankündigungen auf www.antifa-berlin.info und www.antifa.de

Nazis auf die Pelle rücken!

www.antifa-berlin.info und www.antifa.de

+++ UPDATE 03.08.2011 – 22:00 UHR +++
gemeinsamer Anreispunkt | Samstag | 19.30 Uhr | Warschauer Straße

3. August 2011

Resolution der bundesweiten Schulstreikkonferenz vom 16./17.07.2011 in Köln

Wir dokumentieren hier die Resolution der bundesweiten Schulstreikkonferenz, die am 16. und 17. Juli in Köln stattfand.

Für einen neuen Bildungsstreik!

Hunderttausend Schülerinnen und Schüler gingen 2008 seit langem Stillhalten wieder bundesweit für eine bessere Bildung auf die Straße. Den krassen LehrerInnenmangel, die viel zu großen Klassen, den ständigen Druck wollten SchülerInnen in ganz Deutschland nicht mehr länger hinnehmen. Mit den folgenden Bildungsstreiks, gemeinsam mit Studierenden und Azubis, haben wir Geschichte geschrieben. Hier und da haben wir Verbesserungen erkämpft. In NRW wurden bspw. die Kopfnoten und die Studiengebühren abgeschafft, die Drittelparität an den Schulen wurde wieder eingeführt.

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29. Juli 2011

Aufbruch und Widerstand im roten Neukölln

Antifaschistischer Stadtrundgang mit Claudia v. Gélieu von Frauentouren / Galerie Olga Benario

Endstation Neukölln? Problemkiez, Hartz IV und hoher Ausländeranteil sind die Schlagworte, die heute mit Neukölln verbunden sind. Als Arbeiterviertel entstanden, machte in den 1920er Jahren linke Reformpolitik Neukölln bekannt. Nach 1933 war der Widerstand und die Verfolgung in Neukölln besonders groß und betraf fast jedes Haus, wie bei der Führung gezeigt wird. Thema sind auch die alltägliche Ariersierung und Zwangsarbeit. Vorgestellt wird die politische Galerie Olga Benario, benannt nach einer Neuköllner Kommunistin, Jüdin und Antifaschistin. Und nicht zuletzt geht es um Nazi-Übergriffe und Gegenwehr in Neukölln heute.

Treffpunkt: Bahnsteig U-Bahnhof Karl-Marx-Straße
Uhrzeit: 15.00 Uhr

13. Juli 2011

Nazis auf die Pelle rücken!

Solidarität mit den Betroffenen von Neonazigewalt! Antifaschismus praktisch machen!

In der Nacht vom 26. Zum 27.Juni gab es abermals Anschläge auf linke Einrichtungen und alternative Wohnprojekte, die man zweifelsfrei der Berliner Neonaziszene zuordnen kann. Am härtesten traf es das Jugendzentrum „Anton-Schmaus Haus“ des Jugendverbandes „Die Falken“ in Britz-Süd, das nach dem Brandanschlag erst mal geschlossen bleiben muss. Eine Nacht zuvor übernachtete dort noch eine Kindergruppe, der neonazistische Brandanschlag hätte somit in einer Katastrophe enden können.

Im Rahmen ihrer rassistischen “Ausländer raus”-Kampagne haben Berliner Neonazis Mitte Mai bei einem Aufmarschversuch am Mehringdamm in Kreuzberg mehrere Menschen darunter auch Migrant_innen schwer verletzt.

Die im Internet vom “Nationalen Widerstand Berlin” (NW-B) aufgelisteten potentiellen Anschlagsziele werden von den Neonazis seit Ende 2009 regelmäßig attackiert. Das betrifft hauptsächlich Neukölln und Kreuzberg. Denkbar das auch Neuköllner/Rudower Jungnazis darin verwickelt sind.

Wir erinnern an die Molotwcocktailanschläge 2008 auf Häuser in Rudow in denen Familien mit Migrationshintergrund leben. 2 Rudower Neonazis sind dafür vom Berliner Landgericht zu einer mehrjährigen Haftstrafe wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung verurteilt worden. Einer von ihnen ist Robert Hardege der seit seiner Haftentlassung auf Bewährung auch wieder regelmäßig auf NPD-Veranstaltungen präsent ist.

Die Berliner Neonaziszene ist gut überschaubar, eigentlich kennen wir sie alle und in diesem Sinne:

Die Antifaschistische Selbsthilfe organisieren – Nazis auf die Pelle rücken – fight back !!!

Demo gegen Nazi-Brandstifter am Freitag 15.07.2011 in Berlin
Auftaktkundgebung 19.00 U-Bhf. Johannisthaler Chaussee (U7)

Flyer | Plakat

9. Juli 2011

Schöneweide ist unser Kiez!

Flyer - SchöneweidedemoNazistrukturen aufdecken und bekämpfen!
Hexogen dichtmachten!

Seit Anfang der Woche befindet sich in Schöneweide in der Brückenstraße 9 ein neuer Nazi-Laden. In direkter Nähe zur bekannten Nazi-Kneipe „Zum Henker“ hat Sebastian Schmidtke einen Laden angemietet, in welchem er nun unter dem Namen „Hexogen“ (eine Bezeichnung für einen Sprengstoff aus dem zweiten Weltkrieg) „alles für den Aktivisten“ vertreibt. Konkret verscherbelt er neben Militärsachen und Securitybedarf auch Nazi-Kram (u.A. CDs und Shirts).
Schmidtke ist seit einigen Jahren Anmelder verschiedener Neonazidemonstrationen in Berlin. Erst im Mai wollte er einen Aufmarsch durch Kreuzberg durchführen, der aufgrund starker Proteste verhindert wurde. Schmidtke vetritt das aktionsorientierte Spektrum der extremen Rechten in der NPD.
Wir werden nicht zulassen, dass sich Neonazis immer mehr Strukturen in Schöneweide aufbauen und den Kiez zu einer „No-Go-Area“ machen. Schöneweide für alle!

Kommt zur Demo am 08.07.2011
gemeinsame Anreise – 17:30 Uhr – Ostkreuz (Ausgang Sonntagsstraße)
Demo – 18:00 Uhr – S-Bhf. Schöneweide

mehr Infos gibt es beim ABSO

6. Juli 2011
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