Heißer Herbst – Aktionen im September
Wie gewohnt bedeuten Sommerpause und Großevents wie die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika für die BürgerInner der BRD nichts Gutes. Mit dem "Sparpaket" müssen wir Auszubildenden und unsere Eltern erneut für die Profit der Herrschenden blechen. Mit der Veröffentlichung von 92.000 Militärdokumenten bei wikileaks wurde wurde bestätigt was viele wussten: In Afghanistan geht es gewaltätiger zu als die Regierungen und Militärs der NATO-Staaten zugegeben haben und gleichzeitig geht die Bundeswehr in Großoffensive an der Heimatfront. Anstatt Ausbildungspläze zu bekommen sollen wir für die Profite der Reichen als Kanonenfutter sterben. Und die so angeheizte Stimmung versuchen die Faschisten um "Pro Deutschland", NPD, Kameradschaften und "Autonome Nationalisten" zu nutzen.
Doch es regt sich was im Lande… wir erwarten einen heißen Herbst.
- 01. September | Tatort Kurdistan JAM – Kundgebung und Konzert | 16 Uhr | Berlin, Heinrichplatz
- 04. September | Dortmund stellt sich quer! – Sie werden nicht durchkommen! – Antifaschistische Blockade | Dortmund | Für Bustickets meldet euch bei uns .
- 11. September | Freihatt statt Angst | 13 Uhr | Berlin, Potsdamer Platz
- 12. September | Tag der Erinnerung und Mahnung – Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg | 13 bis 18 Uhr | Berlin, Bebelplatz
TATORT KURDISTAN – JAM
In Kurdistan herrscht Krieg. Geführt wird dieser Krieg mit Waffen und finanzieller Unterstützung aus Deutschland. Am Weltfriedenstag wollen wir mit einer lauten und bunten Protestkundegbung die Rolle deutscher Unternehmen und der Bundesregierung in dem Krieg gegen die kurdisch Bevölkerung in der Türkei sichtbar machen.
Unter dem Motto "Tatort Kurdistan Jam" treffen wir uns am Mittwoch, den 1.September, um 16 Uhr auf dem Heinrichplatz in Berlin – Kreuzberg um ein lautes Signal des Protestes gegen Rüstungsexporte in die Türkei und für eine politische Lösung der "kurdischen Frage" zu setzen. Ausserdem wollen wir gegen staatliche Repression und Abschiebung kurdischer Aktivist_innen in der BRD protestieren.
Die Kundgebung steht im Rahmen des bundesweiten Aktionstages "Tatort Kurdistan". Am 1.September finden in vielen Städten Protestaktionen gegen die deutsche Unterstützung für den Krieg in Kurdistan statt.
KUNDGEBUNG & KONZERT | MITTWOCH | 1.SEPTEMBER | 16 UHR | HEINRICHPLATZ
Dortmund stellt sich quer!
Zum 6. Mal in Folge wollen Neofaschisten anlässlich des Antikriegstages durch Dortmund marschieren. Für den 4. September mobilisieren sie europaweit in die Ruhrgebietsmetropole. Nach dem erfolgreich verhinderten Großaufmarsch der Neonazis in Dresden gilt der so genannte "Nationale Antikriegstag" in Dortmund als wichtigste Nagelprobe der so genannten "Autonomen Nationalisten" bundesweit.
Dortmund hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Hochburg militanter Neonazis entwickelt. Brutale Übergriffe auf MigrantInnen und linke Jugendliche, auf alternative Buchläden und Zentren, Parteibüros und Privatwohnungen von Antifaschistinnen und Antifaschisten häufen sich. Am 1. Mai 2009 griffen Neofaschisten die 1. Mai-Demo des DGB an.
Das Bündnis »Dortmund stellt sich quer« ruft alle Antifaschistinnen und Antifaschisten, die Gegner von Krieg und Besatzung, die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter dazu auf, den Aufmarsch der Neofaschisten am 4. September durch entschlossene Blockaden gemeinsam zu verhindern!
Beteiligt Euch an den vom Bündnis "Dortmund stellt sich quer!" geplanten Demonstrationen und Blockaden! Der Antikriegstag gehört uns! Wenn Nazis marschieren, ist Widerstand
Pflicht!
Der Aufruf des Bündnisses steht unter:
http://dortmundquer.blogsport.de
Aus Berlin fahren Busse nach Dortmund. Hin- und Rückfahrt kosten zusammen 15 Euro. Karten gibt es im Redstuff (Waldemarstr. 110, Kreuzberg) und Schwarze Risse Buchladen (Gneisenaustr. 2a).
Freiheit statt Angst! Stopt den Überwachungswahn!
Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 11.09.2010 werden wir unter dem Motto "Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!" auf die Straße gehen. Die Demonstration ist Teil des internationalen Aktionstages "Freedom not Fear – Freiheit statt Angst", zu dem weltweit Proteste gegen die Überwachung der Bürgerinnen und Bürger stattfinden werden.
Treffpunkt für die diesjährige Demonstration “Freiheit statt Angst 2010″ ist am Samstag, 11. September, 13.00 Uhr der Potsdamer Platz .
Tag der Erinnerung und Mahnung
Der Tag der Erinnerung und Mahnung gehört nunmehr seit 20 Jahren zu den größten antifaschistischen Veranstaltungen in Berlin, die das Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes und die Auseinandersetzung mit Rassismus und Neonazismus in der Gegenwart verbinden. Damit gelang es uns, den seit 1945 in Berlin und in ganz Deutschland , aber später vor allem in der DDR begangenen "Tag der Opfer des Faschismus" weiterzuführen und ihm zugleich ein neues Gesicht zu geben.
12. September | Tag der Erinnerung und Mahnung – Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg | 13 bis 18 Uhr | Berlin, Bebelplatz






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