Gelöbnix 2009
An dieser Stelle möchten wir auf das Gelöbnix 2009 und eine vorbereitende Veranstaltung hinweisen.
Infoveranstaltung: 8. Juli |19 Uhr | Versammlungsraum, Mehringhof, Gneisenaustr. 2a
Kundgebung gegen das Gelöbnis: 20. Juli | Demonstration | 17 Uhr | Potsdamer Platz
Gelöbnis 2009
Am 20. Juli wird die Bundeswehr wieder zum pseudo-öffentlichen Gelöbnis vor dem Reichstagsgebäude antreten.
Sie besetzt den öffentlichen Raum, um sich selbst zu bewerben. Die Militärzeremonie soll der Bundeswehr den Schein demokratischer Normalität verleihen.Zugleich dient sie der Selbstvergewisserung des Militärs – eben jenes Militärs, das weltweit für Krieg, Mord und Zerstörung steht und das sich zunehmend auf den bewaffneten Inlandseinsatz gegen DemonstrantInnen und Streikende vorbereitet. Grund genug, das Militaristenspektakel durcheinander zu bringen und die Bundeswehr zum Rückzug zu zwingen!
Die Rekruten und handverlesenen Gäste des Gelöbnisses werden sich um 17.30 im Bendlerblock versammeln und von dort aus um 18.30 mit Bussen zum Reichstagsgebäude fahren. Dort beginnt um 19.30 das Gelöbnis, Dauer: ca. eine Stunde.
Es gibt eine gemeinsame Auftaktkundgebung, die um 17 Uhr am Potsdamer Platz beginnt. Von dort aus geht es dann sowohl zu Fuß als auch per Fahrrad, Inlinern oder anderen Fortbewegungsmitteln in Richtung Reichstag zur gemeinsamen Abschlusskundgebung.
20. Juli | Demonstration | 17 Uhr | Potsdamer Platz
Infoveranstaltung zum Gelöbnix: "Bundeswehr zum Rückzug zwingen!"
Mit dem Gelöbnis am Reichstag erhebt die Bundeswehr den Anspruch, gleichsam in der Mitte der Gesellschaft zu stehen. Genauer gesagt: Sie besetzt diesen Platz, weil sie ihre Akzeptanz durch die Gesellschaft regelrecht erzwingen will. Wir geben auf der Veranstaltung einen kurzen Überblick über all jene offiziellen Stellungnahmen, die bestätigen: Mit "Landesverteidigung" (und das wäre ja schon schlimm genug) hat die Bundeswehr nichts mehr im Sinn. Vielmehr geht es die Verteidigung kapitalistischer Interessen.
Um das Anknüpfen an antidemokratische Traditionen zu vertuschen, findet das Gelöbnis am 20. Juli statt - als Symbol einer angeblich antifaschistischen, freiheitsbejahenden Haltung. Einige Ausführungen zum Charakter der Offiziersrevolte von 1944 sollen diesen Mythos entzaubern.
Antimilitaristischer Widerstand hat heute Formen angenommen, die breiter sind als noch vor wenigen Jahren. Das reicht von der altbewährten Sitzblockade bis hin zu Abrüstungsmaßnahmen in Eigenregie. Ein Überblick über die praktische und thematische Vielfalt des Antimilitarismus soll Anregungen über eine abschließende Diskussion geben, wie dem Militaristenspektakel am 20. Juli am besten entgegengewirkt werden kann.
8. Juli |19 Uhr | Versammlungsraum, Mehringhof, Gneisenaustr. 2a













