“Eine Demokratie ohne Volk ist keine Demokratie!”

serveImage.jpeg…sprach Hugo Chavez vor der Wahl.

Jetzt sind die Ergebnisse bekannt. Die Wahlbeteiligung lag bei ca. 75% und Chavez hat mit 61% der abgegebenen Stimmen die Prognosen vor der Wahl sogar noch übertroffen. Selbst sein direkter Wahlkampfgegner, Rosales, aus der rechten Opposition kam diesmal nicht umher, das Ergebnis anzuerkennen, hatte Chavez doch im Vorfeld der Wahl alles dafür getan, dass die Wahl fair, ohne einseitige Propaganda und unter den wachsamen Augen internationaler Wahlbeobachter abläuft. Die Konservativen sind wütend und wir und das Volk Venezuelas haben einen Grund heute zu feiern!

Mehr über die Wahl erfahrt ihr hier auf jungewelt.de.

Sozialistische Grüße von eurer SDAJ!

5. Dezember 2006

2 Kommentare zu ' “Eine Demokratie ohne Volk ist keine Demokratie!” '

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  1. seburb meinte
    am 8. Dezember 2006 um 09:54

    Chavez ist und bleibt aber kritisch zu betrachten. Sich hier in einen venezuelanischen Freudentaumel einzulassen halte ich für fragwürdig.
    Die Schulterschlüsse mit Lukaschenko bzw. mit Ahmadinedschad sind nicht weg zu diskutieren und recht plumpe Aussprüche wie: “Die Welt gehört jedem Einzelnen, aber es scheint so, als ob Minderheiten - die Nachkommen derer, die Christus ans Kreuz geschlagen haben - sich den ganzen Wohlstand der Welt genommen haben.”, rufen zumindest bei mir schon ein komisches Gefühl hervor.

  2. sdaj meinte
    am 14. Dezember 2006 um 11:48

    Es gibt historische Umstände, die objektiv erfordern, dass die KP oder SEP sich im Klassenkampf auf den Hauptgegner konzentrieren. Dieser Hauptgegner ist momentan der europäisch-amerikanische Imperialismus mit seinen Satellitenstaaten, zu denen nachweisbar auch die herrschende Klasse Israels gehört. Deshalb ist es notwendig in der sozialistischen Politik zu gewichten und temporär auch nicht sozialistische Kräfte in seinen Kampf mit einzubeziehen.
    So wie die KPs in ihren Kampf gegen den Imperialismus auch die reaktionären kleinen und mittleren Unternehmen einbeziehen um an Stärke zu gewinnen, ist es notwendig eine Basis der Gemeinsamkeiten (muss nicht sehr groß sein) mit reaktionären Kräften, zu denen auch der Iran gehören kann, gegen die momentan größte antidemokratische Tendenz, den Imperialismus zu führen.

    Dies soll natürlich keineswegs über die ebenfalls antidemokratische Politik  dieser reaktionären Kräfte hinwegtäuschen - wir lehnen jegliche antisemitischen Tendenzen ab - und weiterhin haben eine KP sowie ihr Jugendverband den Auftrag eine dritte, friedensorientierte Macht gegen Imperialismus und Reaktion zu bilden und progressive Tendenzen in diesen Ländern zu unterstützen. Dennoch muss man der objektiven Realität genüge tun und den Hauptkampfgegner erkennen, ansonsten ist man verloren in einer idealistischen, von Wunschdenken geprägten Vorstellung, die zu keinen Erfolgen im Kampf für das Wohl der Arbeiterklasse führen kann.

    Berücksichtigt man diese Tatsachen, kommt man zwangsläufig zu der Erkenntnis, dass die Politik Chavez’ bis jetzt in jedem Punkt nachvollziehbar und unterstützenswert ist. Die bolivarianische Revolution ist dabei einen Anker für demokratische Kräfte in aller Welt in Lateinamerika zu werfen. Hoffen wir, dass wir es zusammen schaffen solche Errungenschaften auch in Deutschland zu erkämpfen.

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