China vs. Tibet?
Rolf Berthold und die SDAJ wollen’s wissen.
Tibet kämpft für eine Separation von China. Und das nicht erst seit dem Beginn der Olympischen Spiele 2008, sondern schon seit Anfang des 20. Jh.
Die Fragen stellen sich prompt: Worum geht es bei diesem Kampf? Wessen Interessen stecken dahinter? Die westlichen Medien servieren es vorgekaut: Ellenlange Polemiken gegen die angebliche Missachtung der Menschenrechte und brutale Polizeigewalt gegen die Tibeter durch China, während die USA weitgehend unkritisiert erklären, dass sie auch erwiesen Unschuldige zukünftig in Guantanamo-Bay weiterfoltern.
Ist das Rumgereite auf Menschenrechten nur Show? Denn Auch Merkel & co. unterstützen plötzlich den Separationskurs der Tibetischen Exilregierung und Drängen auf den Dialog mit dem Dalai Lama, fahren aber seit Jahren außenpolitisch die „Ein-China-Politik“, um ihren wirtschaftlichen Interessen im absatzstärksten Land Asiens gerecht zu werden. Was hat die neuerliche außenpolitische Schwächung Chinas mit dem dort herrschenden politischen System zu tun, schließlich pocht die Bundesregierung im Konflikt um Süd-Ossetien auch auf die Unantastbarkeit der nationalen Einheit Georgiens?
Was haben der Dalai Lama und die vermeintlich friedlichen buddhistischen Mönche damit zu tun? Feudale Freiheitskämpfer oder Marionetten in einem Boxkampf der Global Player?
Wie hat sich die Gesellschaft Chinas im Laufe der Jahre überhaupt entwickelt und kann man überhaupt noch von Sozialismus reden oder hat die Chinesische KP ihre Ideologie und ihr Volk an westliche Konzerne verschachert?
Dazu referiert Rolf Berthold und beantwortet uns im Anschluss unsere Fragen. Er war von 1982-1990 DDR-Botschafter in der VR China und ist nun Vorsitzender des Rotfuchs Fördervereins.
Fr, 12. September 08 |19:30 Uhr | Chile Freundschaftsgesellschaft, Jonasstraße 29, Berlin-Neukölln | S- und U-Hermannstr. oder U-Leinestr













