Krise, Krieg und Kommunismus – Brecht heute gelesen
- 1978 behauptet Literaturkritiker Hellmuth Karasek Brecht sei „tot…mausetot“.
- 1982 wird in Essen eine Aufführung von Brechts „Herrenburger Bericht“ von der SPD-geführten Stadtverwaltung verboten.
- 1983 werden zwei türkische Schriftsteller vor ein Militärgericht gestellt – wegen der Übersetzung und Veröffentlichung von Gedichten Brechts in türkischer Sprache.
Ist Brecht also tatsächlich tot oder lässt sein Werk die Herrschenden immer noch zittern?
Ist Brechts Lyrik für unseren revolutionären Kampf noch brauchbar?
Wir sagen ja und laden ein:
Donnerstag, 2. Juli, 19.30 – Kneipe Oberbaumeck, Bevernstraße 5, direkt an der U-Bahnstation Schlesisches Tor


Alle Jahre wieder marschieren Faschisten Anfang Dezember in Rudow – Südneukölln – für ein sogenanntes “nationales Jugendzentrum”. Engagierte Jugendliche wollten sich das nicht gefallen lassen und blockierten dieses Aufmarsch freidlich. Diese Zivilcourage ging den eingesetzten Polizisten gegen Strich. Gegen 46 mutmaßlichen Blockierer erging ein Bußgeld in Höhe von 223 €. Sich gegen solche Repressionen zu wehren kostet Geld – Solidarität ist unsere Antwort.
Vor 75 Jahren wurde den Hitler-Faschisten auf Druck des Großkapitals die Macht übergeben. Nur wenige Wochen später inszenierten die Nazis mit dem Reichstagsbrand den Vorwand für die Verfolgung Tausender von Kommunistinnen, Kommunisten und anderer Andersdenkender.
Am Sonnabend, 01. Dezember, wird um 10:30 Uhr am Ubf. Rudow an der Kreuzung Neuköllner Str. / Groß-Ziethener Chaussee eine Kundgebung gegen eine Nazi-Veranstaltung stattfinden.














