Filmabend mit dem Film “Der längere Atem”

Antimilitaristische Opposition und Wiederbewaffnung 1945 bis 1955

26.02. | 19:30 Uhr | Jonasstr. 29

Das Jahr 1949 ist durch zwei Ereignisse geprägt: die Gründung der NATO und die Gründung der Bundesrepublik. Die Tinte unter dem Grundgesetz war noch nicht trocken, als Bundeskanzler Konrad Adenauer hinter dem Rücken seines eigenen Kabinetts mit den Alliierten über die Aufstellung einer neuen deutschen Armee verhandelte. In seinem Film aus dem Jahre 1983 dokumentiert Christoph Boekel, wie breit der Widerstand der Bevölkerung gegen diese Wiederaufrüstungspläne Anfang der 1950er Jahre gewesen ist. Der Film folgt dabei den Erzählungen des Zeitzeugen Oskar Neumann und zeigt in Vergessenheit geratene zeitgenössische Materialien. Oskar Neumann, Überlebender des KZ Buchenwald und KPD-Stadtrat in München, war einer der führenden Köpfe der antimilitaristischen Opposition. Wegen seiner Tätigkeit im “Hauptausschuss für Volksbefragung”, der bundesweit eine von der Regierung verbotene (!) Volksabstimmung über die Remilitarisierung durchführte, wird Neumann 1952 verhaftet und in einem fragwürdigen Hochverratsprozess 1954 zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

10. Februar 2010

“Sicherheitskonferenz” 2010: Alter Wein in neuen Schläuchen!

Flyer der Infoveranstaltung Wie jedes Jahr findet am ersten Februarwochenende die Münchner "Sicherheitskonferenz" statt, wie jedes Jahr wird sich ein breites Bündnis aus Antimilitaristen jeglicher Couleur dem Treffen von Kriegsministern, Militärs und Rüstungsindustriellen entgegenstellen und wie jedes Jahr ist mit massiver Repression seitens der Polizei zu rechnen.

Doch was ist eigentlich die sogenannte "Sicherheitskonferenz", wer steht dahinter, was sind ihre Ziele? Auf diese und weitere Fragen wollen wir auf unserer Veranstaltung zur Münchner Kriegskonferenz eingehen, ebenso wie auf die neueren Entwicklungen in der Ausrichtung der Münchner "Sicherheitskonferenz". Ein weiterer Schwerpunkt ist die auf der Siko jährlich stattfindende Repression gegen die Protestierenden und wie man damit umgehen kann.

Hierzu wird es einen Film und ein Referat geben, im Anschluss daran möchten wir mit euch über das eben Gesehene, Gehörte und vielleicht schon mal Selbsterlebte diskutieren.

Veranstaltung der SDAJ Berlin zur Münchner Kriegskonferenz | 29.01.2010 | 18 Uhr | Jonasstr. 29

23. Januar 2010

DDR – Die radikale Linke und der realsozialistische Versuch

Mit dieser Verantaltung will die Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin (ARAB ) Fragen wie "Welchen Charakter hatte die DDR-Gesellschaft?", "Wo lagen die sozialistischen Potenziale?", "Wo die Widersprüche?", "Was waren die Fehler?", "Woran scheiterte der Versuch?", "Wie ist er zu beurteilen?", "Und warum haben die Herrschenden noch heute solch einen Hass auf die DDR?" auf den Grund gehen und so dem Gedenkspektakel an die sogenannte „friedliche Revolution“ und die großdeutsche „Wiedervereinigung“ vor 20 Jahren etwas entgegensetzen.

Ehemalige Angehörige der DDR-Staatsorgane diskutieren mit Vertretern der damaligen Opposition und „rüber gemachten“ Westlinken über den Charakter der DDR und die Gründe für ihr Scheitern.

"Unsere Widersprüche sind riesig, aber es sind unsere!"
-Jürgen Kuczynski, 1972

Veranstaltung | 17. Januar | 18 Uhr | Kato (U Schlesisches Tor)

Mit Herbert Mißlitz (ehemals Vereinigte Linke / linke DDR-Opposition), Thomas Waldeck (ehemals FDGB / SED) und Inge Viett (ehemals Bewegung 2. Juni / Exil in der DDR).

Nähere Infos gibt es bei der ARAB

10. Januar 2010

SDAJ Veranstaltung: Wie sehen wir die DDR heute? Wahrheit und Lügen

Veranstaltung mit Ernst Heinz

20 Jahre Mauerfall! Um die Einverleibung der DDR durch die BRD so richtig zu feiern, werden die Berliner schon seit Jahresbeginn mit Plakatkampagnen, Veranstaltungen, Ausstellungen und der Tagesschau an der Mauer überzogen. Ziel: Jedem Bürger muss klar sein, dass die DDR eine ungerechte Diktatur war und das die BRD dafür umso gerechter ist. Die Storys, die uns seit 20 Jahren aufgetischt werden, reichen von Antisemitismus in der DDR über Stasiterror bis zu ihrem Staatsbankrott.
Wir wollen die Gelegenheit nutzen und mit Ernst Heinz über diese Hetze gegen die DDR reden und ihm Fragen stellen. Ernst Heinz war in der DDR Bezirkssekretär der SED in Berlin und davor lange Jahre Kreissekretär der SED für Prenzlauer Berg. Heute ist er Vorsitzender der Regionalgruppe Berlin der Zeitung „Rotfuchs“.

Wo: Jonasstraße 29, Berlin Neukölln (nahe U8 Leinestr./ Hermannstr.
Wann: 25.09.09, 19:00

23. September 2009

Das Geheimnis der Fledermaus - Bacardi zwischen Rum und Revolution

Inspiriert durch die Brigadisten (u.A. von der SDAJ), die sich derzeit auf Cuba befinden, laden wir euch herzlich zu einem Filmabend ein. Unterstütz durch die Freundschaftgesellschaft BRD-Cuba wollen wir euch den Film "Das Geheimnis der Fledermaus - Bacardi zwischen Rum und Revolution" zeigen. Der Dokumentarfilm handelt von dem geheimen Kampf der Rum-Dynastie Bacardi gegen Kuba.
Ganz besonders freuen wir uns den Filmautoren Ekkehard Sieker persönlich begrüßen zu dürfen. Für anschließende Gespräche und Diskussionen wird also Zeit sein.

Wann? 28.08.2009 - 19.00 Uhr
Wo? Treff 203 (Räume der Volkssolidarität), Torstraße 203

Der Flyer mit eine kurzen Erklärung zum Film (PDF - 488KB)

12. August 2009

Krise, Krieg und Kommunismus - Brecht heute gelesen

  • 1978 behauptet Literaturkritiker Hellmuth Karasek Brecht sei „tot…mausetot“.
  • 1982 wird in Essen eine Aufführung von Brechts „Herrenburger Bericht“ von der SPD-geführten Stadtverwaltung verboten.
  • 1983 werden zwei türkische Schriftsteller vor ein Militärgericht gestellt – wegen der Übersetzung und Veröffentlichung von Gedichten Brechts in türkischer Sprache.

Ist Brecht also tatsächlich tot oder lässt sein Werk die Herrschenden immer noch zittern?
Ist Brechts Lyrik für unseren revolutionären Kampf noch brauchbar?

Wir sagen ja und laden ein:

Donnerstag, 2. Juli, 19.30 – Kneipe Oberbaumeck, Bevernstraße 5, direkt an der U-Bahnstation Schlesisches Tor

13. Juni 2009

16. Januar 2009

„No Pasarán“

Lesung mit Victor Grossmann aus seinem Buch „Madrid - Du Wunderbare“

Damals wie heute gilt: Wenn Nazis marschieren ist Widerstand Pflicht! Als die Zweite Spanische Republik von den Francofaschisten 1936 geputscht wurde, musste eine noch junge Demokratie vor den spanischen Nazis und deren Verbündeten beschützt werden. Über diesen dreijährigen Kampf gegen den Faschismus wollen wir mehr erfahren. Wer waren die standhaften Soldaten der spanischen und internationalen Brigaden und wer verhalf Franco zum Sieg? Victor Grossmann, ein in die DDR geflüchteter Amerikaner und Autor des Buches „Madrid - Du Wunderbare“ wird aus seinem Buch lesen und uns unsere Fragen beantworten.

Um uns heute erfolgreich gegen alte und neue Nazis zu wehren, müssen wir aus der Geschichte lernen!

Zeit: 19. Dezember 2008, 19:30 Uhr

Ort: Jonasstraße 29, nahe S- und U-Hermannstraße oder U-Leinestraße

Hinweis: Menschen mit rechter Gesinnung sind auf der Veranstaltung nicht erwünscht.

8. Dezember 2008

WE LOVE TO BLOCK NAZIS - Tiefenrausch rockt gegen Polizeirepression

WE LOVE TO BLOCK NAZISAlle Jahre wieder marschieren Faschisten Anfang Dezember in Rudow - Südneukölln - für ein sogenanntes “nationales Jugendzentrum”. Engagierte Jugendliche wollten sich das nicht gefallen lassen und blockierten dieses Aufmarsch freidlich. Diese Zivilcourage ging den eingesetzten Polizisten gegen Strich. Gegen 46 mutmaßlichen Blockierer erging ein Bußgeld in Höhe von 223 €. Sich gegen solche Repressionen zu wehren kostet Geld - Solidarität ist unsere Antwort.
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24. Juni 2008

6.6.08 Solikonzert

WE LOVE TO BLOCK NAZISWE LOVE TO BLOCK NAZIS!

Antifa-Solikonzert mit: Tiefenrausch (Ska-Punk), Aztekanayas (Latin Freestyle) und Chaospaar (Hip Hop / Rap)
Fr, 06. Juni 2008, Kato (U-Schlesisches Tor), 20.00 Uhr, 6 Euro
Infos: www.sdajberlin.de

Proudly presented by SDAJ
Supported by ABSO, DKP-Berlin, linksjugend ['solid] Berlin, VVN-BdA Berlin

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18. Mai 2008
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