Auch 2012 – Dresden Nazifrei!

Du willst die Proteste in Dresden unterstützen?

Melde dich unter dresden@sdaj-berlin.de, wenn du im Februar mit uns per Bus dort hin fahren willst.


In den vergangen zwei Jahren ist es AntifaschistInnen, vor allem durch Massenblockaden, gelungen Europas größten Naziaufmarsch in Dresden zu verhindern. Tausende Nazis konnten dadurch ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.

Mit dem Aufmarsch im Februar versuchten in den vergangenen Jahren bis zu 7000 Nazis, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der „unschuldigen Stadt Dresden“ anzuknüpfen. Durch Ignorieren und Wegschauen seitens der Stadtverwaltung und eine mangelnde Entschlossenheit großer Teile der Dresdner Zivilgesellschaft konnte dieser Termin erst zu Europas größtem Naziaufmarsch werden.

Doch damit ist jetzt Schluss!

Alten und neuen Nazis darf keine Gelegenheit gegeben werden, die deutsche Geschichte zu verklären und die NS-Verbrechen zu verherrlichen!
Daher blockier Dresden am Samstag, den 13./18.2.2012 mit tausenden anderen engagierten Menschen!

Wir geben den Nazis keinen Meter Straße preis!
Wir blockieren sie in Dresden: bunt und lautstark, kreativ und entschlossen!
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

Aktuelle Infos:
hier auf unserer Seite oder unter www.dresden-nazifrei.com

14. Januar 2012

Demonstration nach rassistischem Übergriff

Demonstration nach rassistischem Übergriff:
Fr. 13. Januar 2012 | 17.30 Uhr | S-Bhf. Schönhauser Allee | Berlin

Wenn Rassisten zuschlagen, sorge dafür, dass sie es nie wieder tun!

8. Januar, U-Bhf. Eberswalder Straße, Prenzlauer Berg: Der 23. jährige Hamid-Tahar A. wird von drei jungen Männern erst rassistisch beleidigt und wenig später brutal von ihnen zusammengeschlagen. Sie brechen Hamid das Nasenbein und fügen ihm einen gefährlichen Halswirbelriss zu – eine Vorstufe zum Genickbruch wie später Ärzte bestätigen. Ein Mordversuch mitten im „Szene-Kiez“…

11. Januar 2012

Heraus zum Lenin-, Liebknecht-, Luxemburg-Wochenende

Auch in diesem Jahr werden wir wieder im Gedenken an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg das LLL-Wochenende begehen. Neben Partys und Konferenzen werden wir auch wieder an der traditionellen Demonstration teilnehmen. Unser Wochenende sieht bisher so aus:

Rosa-Luxemburg-Konferenz | Samstag | 14.01.2012 | 10 Uhr | Urania

Antifa-LL-Soli-Party | Samstag | 14.01.2012 | 22 Uhr | RAW-Tempel (von ALB, ARAB und erstmalig auch SDAJ)

Jugend-/Antifa-Block auf der LL-Demo | Sonntag | 15.01.2012 | 10 Uhr | Frankfurter Tor (U5)

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4. Januar 2012

»… wird mit Brachialgewalt durchgefochten« Bewaffnete Konflikte mit Todesfolge vor Gericht. Berlin 1929 bis 1932/33

Do., 01. Dezember 19:30 – Café Commune, Reichenberger Str. 157, U1 + U8 Kottbusser Tor

Vortrag und Diskussion mit dem Buchautoren

Sturmlokale, Straßenschlachten und politisch motivierte Morde. Seit 1929 versuchte die NSDAP mit Hilfe ihres SA-Schlägertrupps verstärkt in die traditionell roten Bezirke Berlins einzubrechen, eigene Strukturen zu errichten und diese zu vereinnahmen. Dabei setzten die Faschisten auf Terror und brachiale Gewalt. Die Kommunisten und Sozialdemokraten waren auf diese brutale Eroberungstaktik der Nazis jedoch nicht ausreichend vorbereitet, setzten sich aber zur Wehr – auch dies bisweilen mit Todesfolge. Auch Kreuzberg blieb nicht von den Faschisten verschont. Zwischen 1930 und 1933 entwickelte sich daraufhin hier die erste Jugend-Antifa. Ihr Motto: „Wo wir Nazis sehn, da jibt’s Kleinholz“.

In dem Buch „… wird mit Brachialgewalt durchgefochten. Bewaffnete Konflikte mit Todesfolge vor Gericht. Berlin 1929 bis 1932/33“ wurden 18 Fälle von politisch motiviertem Totschlag anhand von Gerichtsverhandlungen am Ende der Weimarer Republik untersucht: Während die Nazis meist freigesprochen oder mit milden Strafen davon kamen, wurden Antifaschisten als „Terrorgruppen“ diffamiert und meist zu hohen Haftstrafen verurteilt. Ein Freifahrtschein für den Straßenterror der Faschisten?

In einem Vortrag wird der Autor seine Untersuchungen zu den politischen Prozessen am Ende der Weimarer Republik vorstellen.

28. November 2011

Proteste gegen die Afghanistankonferenz in Bonn

Aufruf zur Demo gegen die Kriegskonferenz in Bonn am 03.12.2011

Zehn Jahre nach Beginn des Afghanistankrieges treffen sich die kriegführenden Staaten am 05. Dezember in Bonn, um über ihre Vorstellungen für die Zukunft Afghanistans zu beratschlagen. Bei der ersten Afghanistankonferenz, die vor zehn Jahren auch in Bonn stattfand, hoben die Kriegsherren in Kolonial-Manier die Regierung Karzai ins Amt. Nach zehn Jahren Krieg und Besatzung sind auch von der neuen Konferenz keine „Friedensperspektiven“ – um die es angeblich gehen soll – zu erwarten.

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Bündnisveranstaltung zur Mobilisierung nach Bonn

Ver­an­stal­tung des Ber­li­ner Bünd­nis­ses mit Said Mahmoud Pahiz (lin­ker Ak­ti­vist aus Kabul), Clau­dia Haydt (In­for­ma­ti­ons­stel­le Mi­li­ta­ri­sie­rung) und einer Ak­ti­vis­tin aus der Vor­be­rei­tung.

Mitt­woch | 30.​11.​2011 | 19 Uhr | SO36 (Ora­ni­en­stras­se 190)

Am 5. De­zember 2011 fin­det in Bonn die Kon­fe­renz „Pe­ters­berg II“ der Na­to-​Staa­ten und an­de­rer Län­der statt, bei der über die Zu­kunft Af­gha­nis­tans be­ra­ten wer­den soll. Gegen diese Kon­fe­renz mo­bi­li­siert ein Bünd­nis aus an­ti­mi­li­ta­ris­ti­schen Grup­pen, der Frie­dens­be­we­gung und wei­te­ren lin­ken Grup­pen zu einer De­mons­tra­ti­on am 3. De­zember und wei­te­ren Ge­gen­ak­ti­vi­tä­ten nach Bonn.

Die BRD ist eine zen­tra­le Kriegs­par­tei in Af­gha­nis­tan. Jahr für Jahr hat der Bun­des­tag das Man­dat für die Bun­des­wehr ver­län­gert und die An­zahl der Sol­da­tIn­nen er­höht, die in den Krieg nach Af­gha­nis­tan ge­schickt wur­den. Der Krieg hat weder De­mo­kra­tie noch so­zia­le Ver­bes­se­run­gen oder mehr Rech­te für die Frau­en ge­bracht, son­dern das Leid für die af­gha­ni­sche Be­völ­ke­rung ver­län­gert und zu einer Ver­schlech­te­rung der hu­ma­ni­tä­ren und so­zia­len Lage ge­führt. Auch wenn die krieg­füh­ren­den west­li­chen Staa­ten in­zwi­schen von Trup­pen­ab­zug und Auf­bau spre­chen, so wol­len sie in Wahr­heit ihre geo­stra­te­gi­schen und öko­no­mi­schen In­ter­es­sen best­mög­lich zur Gel­tung brin­gen. Dazu sind unter an­de­rem feste Mi­li­tär­ba­sen west­li­cher Trup­pen in Af­gha­nis­tan und die Aus­beu­tung der Res­sour­cen des Lan­des durch Kon­zer­ne vor­ge­se­hen, was zu einem dau­er­haf­ten Kriegs­zu­stand in der Re­gi­on füh­ren wird.

Mit der Ver­an­stal­tung wol­len wir mo­bi­li­sie­ren und dis­ku­tie­ren:

Said Mahmoud Pahiz: Er ist Pres­se­spre­cher der 2004 ge­grün­de­ten So­li­da­ri­täts­par­tei die sich in Af­gha­nis­tan allen Macht­ha­bern – den War­lords, den Ta­li­ban, dem Kar­sai-​Re­gime und den west­li­chen Be­sat­zungs­mäch­ten – ent­ge­gen­setzt. Der junge linke po­li­ti­sche Ak­ti­vist wird über die ak­tu­el­len Macht­ver­hält­nis­se in Af­gha­nis­tan und die Ak­ti­vi­tä­ten sei­ner Or­ga­ni­sa­ti­on be­rich­ten. Au­ßer­dem zeigt er auf, wel­che For­de­run­gen fort­schritt­li­che af­gha­ni­sche Kräf­te der Bon­ner Kriegs­kon­fe­renz ent­ge­gen­hal­ten. Be­rich­te, Vi­de­os und Fotos von ihren De­mons­tra­tio­nen und an­de­ren po­li­ti­schen Ak­tio­nen sind unter www.​hambastagi.​org zu fin­den.

Clau­dia Haydt: Sie ist Mit­glied im Vor­stand der In­for­ma­ti­ons­stel­le Mi­li­ta­ri­sie­rung e.V. (IMI) und wird dar­über be­rich­ten, wie die Kriegs­teil­nah­me der Bun­des­wehr in Af­gha­nis­tan in den letz­ten zehn Jah­ren die Au­ßen­po­li­tik Deutsch­lands ver­än­dert hat, hin zu einer ag­gres­si­ve­ren Mi­li­tär­po­li­tik und zu Kon­zep­ten der Kon­trol­le von be­setz­ten Län­dern. Auf dem Pe­ters­berg wurde vor zehn Jah­ren der Grund­stein ge­legt für eine von außen dik­tier­te neue Ge­sell­schafts­ord­nung Af­gha­nis­tans. Zehn Jahre spä­ter wird nun in Bonn die­ser Dop­pel­cha­rak­ter einer Kriegs-​ und Ko­lo­ni­al­kon­fe­renz wie­der auf­ge­grif­fen.

Ak­ti­vis­tin: Wel­che krea­ti­ven An­sät­ze von Pro­test und Wi­der­stand gegen im­pe­ria­lis­ti­sche Krie­ge in den letz­ten Jah­ren be­reits ge­sam­melt wur­den, dar­über be­rich­tet eine Ak­ti­vis­tin der Vor­be­rei­tungs­grup­pe. Nicht zu kurz kom­men wer­den prak­ti­sche Infos zu Ge­gen­ak­ti­vi­tä­ten und zur Demo in Bonn.

Ver­an­stal­tet von: Ber­li­ner Bünd­nis gegen die Af­gha­nis­tan-​Kriegs­kon­fe­renz | www.​nowar.​blogsport.​de

23. November 2011

Let's talk about… Wie weiter nach dem Bildungsstreik?

Let's talk about Logo

Bildungsstreik? Geschafft! Und nun? Welche Erfahrungen mit dem Bildungssystem, der SchülerInnenvertretung, Streikkomitees oder dem Bildungsstreik hast du gemacht? Was haben die Probleme des Bildungssystems mit Kapitalismus zu tun? Was können wir tun, damit sich etwas ändert, welche Perspektiven haben wir?

Zu diesen Fragen und vielen mehr rund um „Wie weiter?“ laden wir dich zu einem Erfahrungsaustausch und Diskussionen – bei Snacks und Getränken – zu unserem Stammtisch ein.

Freitg, 25.11.2011 || 18:00 Uhr || Jonasstraße 29 || Berlin-Neukölln || Nähe U-Bhf. Leinestraße / S- und U-Bhf. Hermannstraße

17. November 2011

PKK-Verbot aufheben – Demokratie stärken!

Aufruf der Yek Kom – Föderation der kurdischen Vereine in Deutschland:

Am 26. November werden wir in Berlin mit einer Großdemonstration die Aufhebung des sogenannten „Betätigungsverbots“ der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) sowie die Streichung der PKK aus der EU Terrorliste fordern. Vor 18 Jahren, am 26. November 1993, wurde das PKK-Verbot in Deutschland zum ersten Mal angewandt. Verboten wurden damals unter anderem die Föderation kurdischer Vereine (FEYKA Kurdistan) und 29 örtliche Vereine, ein Verlag und eine Nachrichtenagentur. Tausende Menschen wurden seitdem wegen Verstoßes gegen das Vereinsgesetz zu Geld- oder Haftstrafen verurteilt, hunderte unterschiedliche Institutionen, Vereine, Versammlungen und Festivals verboten und über 100 kurdische Politiker nach dem § 129 oder §129a als angebliche Mitglieder einer „kriminellen“ oder „terroristischen Vereinigung“ verurteilt. Seit rund einem Jahr werden kurdische Politiker in Deutschland als Mitglieder einer „terroristischen Vereinigung im Ausland“ nach § 129b StGB verfolgt. Wer hier in einem kurdischen Kulturverein tätig ist, soll nach dieser Logik für Aktionen der Guerilla in Kurdistan in Mitverantwortung genommen werden!

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Polizei stürmt kurdische Trauerfeier in Berlin (de.indymedia.org)
Polizei verbietet Demo – Mobilisierung geht weiter – Veranstalter klagt gegen Demo-Verbot (kurdistan.blogsport.de)
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14. November 2011

Eurokrise?… Die Krise heißt Kapitalismus!

Im Rahmen der Occupy-Bewegung demonstrieren weltweit Millionen von Menschen gegen die Macht der Banken und Konzerne. Gleichzeitig merken sie, dass Parlamente und Regierungen ihre Wünsche und Interessen nicht mehr repräsentieren. Die Ursache der jetzigen sogenannten “Euro-Krise” liegt nicht in Spekulationen geldgieriger Manager oder gar im Verhalten von Rating-Agenturen, sondern in einer zunehmenden Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben. Dazu Michael Prütz, Sprecher des Bündnisses: “In Großbritannien lag der Spitzensteuersatz Ende der siebziger Jahre bei 83 %, unter Kohl in Deutschland lag er noch in den achtziger Jahren bei 60 %, heute beträgt er faktisch nur noch die Hälfte. Dieses und vieles andere verursacht die Krise der europäischen Staatsfinanzen.”

Das Berliner Bündnis über dreißig Organisationen, Parteien und Gewerkschaften ruft auf, am kommenden Samstag, den 29.10.2011, im Rahmen der weltweiten Occupy-Bewegung zu demonstrieren. Wir stellen die Forderungen von Lohnabhängigen, Studenten und Rentnern in den Mittelpunkt, wir demonstrieren für:

- radikale Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich
- Mindestlohn von 10 € die Stunde
- eine Vermögenssteuer, die den Namen verdient
- eine Sonderabgabe auf große Vermögen
- die Vergesellschaftung der Banken unter öffentlicher Kontrolle
- die Rekommunalisierung privatisierter Betriebe der öffentlichen Daseinsfürsorge
- drastische Lohnerhöhungen
- die Reduzierung der Verbrauchssteuern
- keine Rente mit 67
- kostenlose Bildung für alle

Darüber hinaus soll die Demonstration auch dem Kampf der griechischen Bevölkerung gegen das Spardiktat der Merkel-Regierung und der Troika solidarischen Ausdruck verleihen. Beide wollen aus Griechenland ein Protektorat der europäischen Banken und Konzerne machen. Dazu Michael Prütz: “Die Griechen kämpfen längst nicht mehr nur für die Rücknahme der Sparbeschlüsse, sondern für den Sturz der Papandreou-Regierung. Sie haben unsere volle Unterstützung.”

Das Bündnis erwartet mehrere tausend Demonstrationsteilnehmende, Treffpunkt:

Samstag, 29.10.2011, 13 Uhr vorm Roten Rathaus.

27. Oktober 2011

Roter Stammtisch der DKP Friedrichshain-Kreuzberg: Bildungsstreik 2011

Datum: Donnerstag, 03.11.2011
Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Café Commune, Reichenberger Str. 157, 10999 Berlin, U1 + U8 Kottbusser Tor

Bildungsstreik 2011: Für Solidarität und freie Bildung!
Kampfansage gegen die herrschende „Sparpolitik“

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