Schule erklärt sich militärfrei

Nach einer Mitteilung des Bündnisses “Schule ohne Militär” in dem auch wir als SDAJ vertreten sind, hat sich das “Robert-Blum-Gymnasium” mit Beschluss vom 24.03.2011 militärfrei erklärt. Wir begrüßen diesen Schritt und wünschen uns mehr solche Beschlüsse.

Nur wenn wir als Schüler, Eltern, Lehrer und Studenten gemeinsam gegen die Propaganda der Bundeswehr vorgehen, können wir verhindern, dass sie die Perspektivlosigkeit Jugendlicher ausnutzt.

Den beschlossenen Antrag findet ihr auf der Seite des Schule ohne Militär-Bündisses.

6. April 2011

Let`s talk about … Iran

Stammtisch der SDAJ Berlin

Auf unserm Stammtisch möchten wir diesmal gemeinsam den Film Persepolis schauen. Der schwarz-weiß Comicfilm gibt einen guten Einblick in das Leben eines jungen Mädchens im Iran. Marjane erlebt den Sturz des Schah-Regimes und das jähe Ende ihrer Hoffnung nach der islamischen Revolution und dem Irakkrieg, der sie und ihre Familie letztlich ins Exil verschlägt. Trotz des ernsten Hintergrundes bietet der Film auch viele humoristische Szenen.

Freitag, 25.03.  19:30 Uhr

Jonasstr 29  Berlin-Neukölln

13. März 2011

Let’s talk about … Nordafrika

Stammtisch der SDAJ Berlin

Ägypten, Jemen, Tunesien…. In der arabischen Welt gehts rund: Diktatoren werden vertrieben, die Massen gehen auf die Straße und wehren sich gegen die widrigen Umstände in ihrer Heimat. Was treibt die Menschen dort auf die Straße? Wohin wird die Revolution führen? Bringt eure eigenen Erfahrungen mit und diskutiert mit uns in gemütlicher Runde.

Freitag, 25.02. 19:30 Uhr
Jonasstr. 29 Berlin-Neukölln

22. Februar 2011

Heraus zum 8.März 2011! Yasasin 8 Mart!

Zusammen Kämpfen gegen Patriarchat, Ausbeutung und Unterdrückung!

Vor 100 Jahren, am 19. März 1911, wurde zum ersten Mal der Internationale Frauenkampftag begangen. Allein in Deutschland nahmen über eine Million (mehrheitlich) Frauen und Männer an Veranstaltungen und Demonstrationen teil. Eingebunden in die Kämpfe der internationalen sozialistischen Bewegung, forderten die Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in erster Linie politische Mündigkeit (Frauenwahlrecht) und Gleichbehandlung auf dem Arbeitsmarkt. Gleichzeitig ging es jedoch auch um eine grundsätzliche Emanzipation im Rahmen einer revolutionären Überwindung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung. So Clara Zetkin in der “Gleicheit” zum Frauentag: „Wir müssen Sorge tragen, daß der Frauentag nicht nur eine glänzende Demonstration für die politische Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts, sondern darüber hinaus der Ausdruck einer Rebellion gegen den Kapitalismus, eine leidenschaftliche Kampfansage all den reaktionären Maßnahmen der besitzenden und ihrer willfähigen Dienerschaft, der Regierung ist.“

Auch heute sind diese Forderungen nach wie vor aktuell. Ob in der Türkei/Nordkurdistan oder in den europäischen Metropolen. Überall auf der Welt leben Frauen in patriarchalen Herrschaftsverhältnissen, sind konfrontiert mit Ausbeutung und Unterdrük-kung. Nach wie vor werden Frauen durch unbezahlte Reproduktionsarbeiten ausgebeutet, bleiben in familiären Strukturen gefangen und sind betroffen von häuslicher und sexualisierter Gewalt. Auf dem Arbeitsmarkt werden Frauen in prekäre Beschäftigungsverhältnisse gezwungen und müssen sich vermehrt mit mehreren Jobs gleichzeitig rumschlagen, um ihre Existenz zu sichern. Deshalb gilt auch heute die Frage der Geschlechterverhältnisse nicht losgelöst von der grundsätzlichen kapitalistischen Beschaffenheit der Gesellschaft zu denken und für die Perspektive einer revolutionären Überwindung dieser Verhältnisse einzutreten. Dazu wollen wir rund um den 8. März mit Demonstrationen, Veranstaltungen und Aktionen beitragen.

DEMONSTRATION | Freitag | 11. März | 16 Uhr | U-BHF Rathaus Neukölln
VERANSTALTUNG | Dienstag | 8. März | 19 Uhr | junge Welt-Ladengalerie | Torstraße 6

mehr Infos: http://8maerz.blogsport.de/

9. Februar 2011

NATO und Bundeswehr – Friedensengel oder Räuberbanden?

Veranstaltung der DKP Mitte und der SDAJ Berlin

Zur neuen Sicherheitsstrategie der NATO und Bundeswehr diskutieren

Rainer Rupp, Dipl. Volkswirt und Publizist

von 1977 bis 1979 Mitarbeiter der politischen Abteilung des NATO-Wirtschaftsdirektorats, arbeitete unter dem Decknamen Topas für den Auslandsgeheimdienst der DDR

und Sven George, Vorsitzender des SDAJ-Landesverbandes Berlin

Die SDAJ startete im letzten Jahr die Kampagne Bundeswehrfreie Zonen schaffen!“
und fordert: Keinen Menschen – keinen Cent – keinen Fußbreit der Bundeswehr!

27.01.2010 19:00 Uhr

jW-Ladengalerie (Torstraße 610119 Berlin)


22. Januar 2011

Let`s talk about … S-Bahn

Stammtisch der SDAJ Berlin

diesmal in der “Meuterei” mit dem Bahngewerkschafter Rainer Perschewski

Seit mittlerweile 1½ Jahren müssen wir uns mit dem Chaos bei der S-Bahn herumschlagen. Dem Notfahrplan folgt der Notfahrplan des Notfahrplans. Zunächst stellte das Eisenbahnbundesamt schwerwiegende Mängel an den Radscheiben vieler Züge fest. Später gab es Probleme mit den Bremsen und dann kam auch noch der Winter…
Was ist passiert? Alles Zufall, oder waren die Probleme doch vermeidbar? Was läuft sonst noch schief? Das wollen wir auf diesem Stammtisch in gemütlicher Runde mit dem Bahngewerkschafter Rainer Perschewski diskutieren.

Der Rote Stammtisch triff t sich diesmal in der :
Meuterei, Reichenberger Str. 58 (Nähe U-Bhf. Görlitzer Bahnhof [U1])

Fr, 28.01.2011, 19.30 Uhr

Bundeswehr und Nato raus aus Afghanistan!

Gemeinsam gegen Krieg, Besatzung und Rassismus!

Demonstration | 22. Januar 2011 | 15 Uhr | Rathaus Neukölln

Bündnis gegen die Mandatsverlängerung:

Antifaschistische Linke Berlin, Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin, Die Linke Neukölln, DKP Berlin, Friedenskoordination Berlin (FRIKO), Internationale KommunistInnen, Libertad! Berlin, Revolutionäre Perspektive Berlin, SDAJ Berlin

UnterstützerInnen:

Redaktion LinkeZeitung, Autonome Antifa Zeuthen, Gruppe Arbeitermacht, REVOLUTION Berlin

Gemeinsamer Aufruf des Bündnisses:
(weiterlesen …)

18. Januar 2011

Strike back!

Auf zum LL-Wochenende 2011!

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht: Revolutionäre, von Reaktionären ermordet. So viel hat irgendwie jeder schon von denen gehört. Doch wer sie waren und wofür sie immer noch stehen, ist nicht allen bekannt. Dabei sind ihre Analysen aktueller denn je.

Schon 1915, den ersten Weltkrieg miterlebend, stellte Karl Liebknecht den Zusammenhang zwischen imperialistischen Kriegen und wachsender Polizeirepression gegen die eigene Bevölkerung her. Eine Einschätzung, die angesichts der ständig wachsenden Anzahl an Bundeswehrsoldaten im Ausland mit der alles erschlagenden Begründung des Terrorismus-Generalverdachts nicht aktueller sein könnte. Wieder führt ein deutscher Staat Krieg und um die Bevölkerung im eigenen Land zum Stillhalten zu zwingen, wird eine Flut von Überwachungsmaßnahmen und Repressalien verabschiedet.

Außerdem steigen gerade heute, wo Gelder für Bildung und Soziales gestrichen werden, die Kriegsausgaben wie nie zuvor. Rosa Luxemburg zeigte diesbezüglich, dass die kapitalistische Produktionsweise auf Grund ihrer ökonomischen Zwänge untrennbar mit der Notwendigkeit für kapitalistische Staaten Kriege zu führen verknüpft ist. Schulen werden geschlossen und mit dem Geld neue Panzer und Kampfjets gekauft, weil die Kriege der Bundeswehr enorme Profite in die Kassen der großen Konzerne spülen.

Deshalb zeigen wir am 09.01. um 10 Uhr vor dem U-Bhf. Frankfurter Tor in welcher Tradition wir stehen. Demonstriert mit uns gegen Sozialabbau, Bildungsschranken und den Abbau von Freiheitsrechten!

08.01. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz // Urania-Haus

09.01. Liebknecht-Luxemburg-Demo // 10 Uhr //  Frankfurter Tor

2. Januar 2011
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