Protest verhindert Schulbesuch der Bundeswehr!

Am 27. Mai 2010 sollte ursprünglich eine Infoveranstaltung mit Jugendoffizieren der Bundeswehr unter dem Motto "Berufe in der Bundeswehr" für Elftklässler des Hans-und Hilde-Coppi-Gymnasium in Karlshorst stattfinden. Doch nicht mit uns!

Durch Kontakte mit dem nahe gelegenen Unabhängigen Jugendzentrum (UJZ), AbsolventInnen und SchülerInnen ist es uns gemeinsam gelungen die Schulleitung davon zu überzeugen die Bundeswehr-Veranstaltung abzusagen. Flyerverteilungen der SchülerInnen, Information der Elternvertretung (die von der Infoveranstaltung größtenteils nichts wusste), ein Eilantrag der SchülerInnen-Vertretung an die Schulkonferenz mit der Aufforderung die Veranstaltung abzusagen, Anmeldung einer Kundgebung direkt vor der Schule, Unterschriftensammlungen gegen die Bundeswehr und weitere Protestaktionen waren einfach zu viel für die Schulleiterin, sodass Sie die Bundeswehr wieder ausladen musste.

Geplant sei jetzt eine Podiumsdiskussion, an der auch ein Jugendoffizier teilnehmen soll. Der Termin ist bis dato nicht bekannt. Wir bleiben dran! Denn für uns heißt es nach wie vor: Schule ist kein Ort für Kriegspropaganda und muss militärfreier Raum bleiben!

Schafft Bundeswehrfreie Zonen!

Kommt die Bundeswehr an Eure Schule? Dann kontaktiert uns! Wir bieten Euch Unterstützung, Hilfe und Materialien!

Links:
Berliner Zeitung
jungeWelt

26. Mai 2010

Auch der 8. Mai bleibt nazifrei!

Good night, wide pride! Eine Woche nach dem erfolgreich verhinderten Naziaufmarsch in Berlin, wollen die Nazis erneut versuchen ihre menschenverachtende Propaganda in die Öffentlichkeit zu tragen. Ausgerechnet am 8.Mai, dem Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus, will die NPD eine Veranstaltung im Bezirk Neukölln durchführen. Stattfinden soll die Veranstaltung am Samstag zwischen 12.00 Uhr und 15.00 Uhr in bezirkseigenen Räumen am Buckower Damm 170 im Stadtteil Britz.

Mit dem 8.Mai hat sich die NPD bewusst für einen Termin mit hoher Symbolkraft entschieden. Am 8.Mai 1945 endete mit der militärischen Niederschlagung des nationalsozialistischen Deutschlands durch die Alliierten der 2.Weltkrieg. Es war ein Tag der Befreiung, nicht für die Deutschen, die sich bereitwillig an Shoa und Vernichtungskrieg beteiligt hatten, aber für die zahlreichen bis zuletzt verfolgten Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen, Kommunist_innen und alle anderen, die nicht in das menschenverachtende Weltbild der Nazis passten. Jedes Auftreten von Nazis, erst recht an diesem Tag, ist eine unerträgliche Provokation, der alle Antifaschist_innen entschieden entgegentreten müssen.

Beteiligt euch zahlreich an den Gegenaktivitäten, bringt Transpis mit und werdet aktiv:

Gegenkundgebung: 8.05.10 || ab 11.00 Uhr || Buckower Damm 170/Hochspannungsweg
Anreisemöglichkeit: Bus M44 ab S/U Hermannstraße bis „Britzer Garten“
aktuelle Infos: http://www.antifa-neukoelln.de.vu/

6. Mai 2010

Heraus zum 1. Mai!

faustAuch in diesem Jahr bietet der 1. Mai - der Kampftag der Arbeiterklasse - wieder einige wichtige Aktionen. Neben der traditionelle DGB-Demonstration am morgen, gilt es einen Aufmarsch der Faschisten zu verhindern um abends siegreich die revolutionäre 1. Mai-Demonstration zu begehn.

24. April 2010

Beats against militarism - Bundeswehr wegrocken!

Mit Slogans wie „Du willst Zukunft?“ wirbt die Bundeswehr im Fernsehen, in Arbeitsagenturen und Jobcentern, auf Jugend- und Jobmessen und an Schulen um Jugendliche, die auf der Suche nach einer berufliche Perspektive sind.

Uns kotzt das an! Wir wollen nicht in anderen Ländern für die Interessen der deutschen Wirtschaft sterben oder morden. Deshalb laden wir euch ein auch kulturell ein Zeichen gegen die Bundeswehr zu setzen. Rockt mit uns bei beats against militarism mit Sinan, Pech und Würfel und DJ Selectress María Mandarina.

Wann? Sa, 24.04.2010 - ab 19 Uhr Film, ab 20 Uhr Konzert
Wo? K9 - Kinzigstraße 9
Kosten? 4 € ab 19 Uhr & Schüler, 5 € ab 19:30 Uhr

5. April 2010

Was geht am LLL-Wochende? - SDAJ in Aktion

Das Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochende steht vor der Tür und auch wir als SDAJ begehen dieses Wochende mit einigen Highlights.

Samstag (09.01.):

Sonntag (10.01.):

  • 10.00 Uhr LL-Demo vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten
8. Januar 2010

Festival der DIDF-Jugend Berlin

Plakat zum Konzert Mit dem Sänger Muhabbet und der Gruppe Canlar präsentiert die DIDF-Jugend am 18. Dezember das Jugendfestival "Gemeinsam sind wir stark ". Unterstützt von acht Jugendverbänden will die DIDF-Jugend Politisches und Kulturelles zusammenbringen. Das Festival versteht sich als Teil der IG-Metall Kampagne "Übernahme jetzt" und der bundesweiten Bildungsproteste der SchülerInnen und Studierenden.

18.12.2009 | KATO Berlin, Skalitzer Straße 72

Seite der DIDF-Jugend

15. Dezember 2009

Bundeswehr und NATO raus aus Afghanistan!

Truppen raus aus Afghanistan Am 13. Dezember diesen Jahres luft das Bundeswehrmandat für den Kriegseinsatz in Afghanistan aus. Anfang Dezember wollen die bürgerlichen Parteien daher für eine Verlngerung des Mandats im Bundestag sorgen und damit auch die Weichen für eine Ausweitung des Einsatzes und eine weitere Aufstockung der Truppen stellen. Die Planungen hierfür sollen noch im Frhjahr 2010 konkretisiert und umgesetzt werden.
Weder die weitere Besatzung und Bombardierung Afghanistans noch die Ausweitung des Krieges werden jedoch ohne Protest und Widerstand stattfinden. Der seit acht Jahren andauernde Krieg der Nato-Staaten bringt, entgegen der Kriegspropaganda, weder Demokratie noch eine verbesserte Lebenssituation für die Menschen in Afghanistan. Krieg und Besatzung dienen der Durchsetzung wirtschaftlicher und politischer Interessen der imperialistischen Staaten und ihrer Konzerne. Tag für Tag sterben dafür Menschen durch die Folgen des Krieges, an Unterernhrung, mangelnder Krankenvorsorge, Bombardements und Anschlägen.

Schluss mit der Besatzung!
Solidarität mit den fortschrittlichen Kräften in Afghanistan!
Gemeinsam gegen Krieg und Kapitalismus!

28.11.09 | Kundgebung | Pariser Platz | 17 Uhr

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25. November 2009

Tag X am Freitag, 16.10.

Feuer und Flamme der Repression

Am 16. Oktober wird um 11 Uhr in der Turmstraße 91 vor dem Gericht Berlin-Moabit eine Kundgebung anlässlich der Urteilsverkündung im mg-Prozess stattfinden.

Also:
Kundgebung | 11 Uhr | Gericht Moabit | Turmstr. 91 | Berlin. Prozessbeginn | 12 Uhr (Einlass ab 11 Uhr) | Demonstration | 19 Uhr | Kottbusser Tor

weitere Infos hier

9. Oktober 2009

Keine Nazis – Nirgendwo!

WE LOVE TO BLOCK NAZISSamstag, 10.10., 12 Uhr, Alexanderplatz > Landsberger Allee

Am Samstag, 10.10.2009 wollen Neonazis in Berlin, ab 12 Uhr vom Alexanderplatz eine Demonstration unter dem Motto „Vom nationalem Widerstand zum nationalen Angriff” durchführen. Hintergrund ist ein Angriff auf die Nazikneipe „Zum Henker” in Schöneweide, der am letzten Wochenende verübt wurde. Dabei wurden Molotowcocktails auf den „Henker” geworfen. Ein Neonazi, wurde beim Versuch einen vermeintlichen Täter aufhalten zu wollen, von einem Auto überrollt. Er liegt derzeit im Koma. Die Neonazis nutzen diesen Vorfall nun, um Rache zu üben.

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Tag X: Aktionstag am Tag der Urteilsverkündung im mg-Prozess

Feuer und Flamme der Repression

Das Urteil im Berliner Prozess gegen die drei linken Aktivisten Axel, Oliver und Florian steht nach über 50 Prozesstagen kurz bevor. Sie werden beschuldigt, den Versuch einer schweren Brandstiftung unternommen zu haben und Mitglieder in einer „kriminellen Vereinigung“ nach Paragraph 129 des Strafgesetzbuches zu sein. Konkret wird ihnen vorgehalten, dass sie versucht hätten, im Sommer 2007 mehrere Bundeswehrfahrzeuge anzuzünden. Außerdem soll diese Aktion im Zusammenhang mit ihrer vermeintlichen Mitgliedschaft in der klandestinen militanten gruppe (mg) stehen. Die Verteidigung rechnet mit einer Verurteilung und Haftstrafen. Der Prozessverlauf hat bisher erkennen lassen, dass sowohl die Bundesanwaltschaft als auch das Gericht auf eine hohe Strafe aus sind. Mit einem bundesweiten dezentralen Aktionstag am Tag X, dem Tag der Urteilsverkündung, wollen wir unsere Solidarität ausdrücken und gegen staatliche Repression auf die Straße gehen.

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1. Oktober 2009
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