
Auf zum LL-Wochenende 2011!
Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht: Revolutionäre, von Reaktionären ermordet. So viel hat irgendwie jeder schon von denen gehört. Doch wer sie waren und wofür sie immer noch stehen, ist nicht allen bekannt. Dabei sind ihre Analysen aktueller denn je.
Schon 1915, den ersten Weltkrieg miterlebend, stellte Karl Liebknecht den Zusammenhang zwischen imperialistischen Kriegen und wachsender Polizeirepression gegen die eigene Bevölkerung her. Eine Einschätzung, die angesichts der ständig wachsenden Anzahl an Bundeswehrsoldaten im Ausland mit der alles erschlagenden Begründung des Terrorismus-Generalverdachts nicht aktueller sein könnte. Wieder führt ein deutscher Staat Krieg und um die Bevölkerung im eigenen Land zum Stillhalten zu zwingen, wird eine Flut von Überwachungsmaßnahmen und Repressalien verabschiedet.
Außerdem steigen gerade heute, wo Gelder für Bildung und Soziales gestrichen werden, die Kriegsausgaben wie nie zuvor. Rosa Luxemburg zeigte diesbezüglich, dass die kapitalistische Produktionsweise auf Grund ihrer ökonomischen Zwänge untrennbar mit der Notwendigkeit für kapitalistische Staaten Kriege zu führen verknüpft ist. Schulen werden geschlossen und mit dem Geld neue Panzer und Kampfjets gekauft, weil die Kriege der Bundeswehr enorme Profite in die Kassen der großen Konzerne spülen.
Deshalb zeigen wir am 09.01. um 10 Uhr vor dem U-Bhf. Frankfurter Tor in welcher Tradition wir stehen. Demonstriert mit uns gegen Sozialabbau, Bildungsschranken und den Abbau von Freiheitsrechten!
08.01. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz // Urania-Haus
09.01. Liebknecht-Luxemburg-Demo // 10 Uhr // Frankfurter Tor
2. Januar 2011