G8 Impressionen

Ohne viele Worte die Eindrücke der SDAJ-Berlin vom G8.

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9. Juni 2007

Erklärung des Bundesvorstandes der SDAJ zum Tod dreier Bundeswehrsoldaten in Afghanistan

serveImage1.jpeg Der Anschlag vom Samstag, bei dem auch drei Bundeswehrsoldaten ums Leben kamen, ist eine Reaktion auf die Entsendung von Tornado-Maschinen der Bundeswehr nach Afghanistan. Diese stellen faktisch die Leitzentralen der US-Angriffsstrategie in Afghanistan dar, im Zuge derer bereits Hunderte afghanische Zivilisten ermordet wurden. In der Wahrnehmung einer wachsenden Zahl von Afghanen handelt es sich bei den Bundeswehreinheiten deshalb um Unterstützungskommandos für den US-geführten Krieg. Weitere Todesopfer auch unter den deutschen Soldaten sind deshalb absehbar, wenn die Bundesregierung den Kriegseinsatz nicht sofort beendet.

Für den Tod der Bundeswehrsoldaten ist die Bundesregierung verantwortlich. Kein deutscher Soldat hat außerhalb der BRD irgendwas zu suchen. Die Bundesregierung hat u.a. im sogenannten “Weißbuch” definiert, das die BRD angeblich auch “am Hindukusch verteidigt” wird, zur Sicherung vermeintlich “deutscher Interessen”. Bekanntlich ist der Hindukusch in Afghanistan. Es ist -auch angesichts der katastrophalen sozialen Situation im besetzten Land - das gute Recht der Afghanen, sich nicht von der Bundeswehr “verteidigt” zu fühlen. Die Empörung über diesen Anschlag muss sich also gegen die Bundesregierung richten, denn sie sendet deutsche Soldaten, Tornados und Panzer in alle Welt und betreibt auch auf dem Rücken der Soldaten eine Politik, die auf die Sicherung der Rohstoffe und Absatzmärkte für die deutschen Monopole gerichtet ist.

Von den bürgerlichen Medien und Politikern kommen nun standardisierte Schlagworte:
Der Tod der Soldaten soll nicht “sinnlos” gewesen sein, fordert “Bild”. Und “Verteidigungsminister” Jung erklärt, “wir müssen den Soldaten den Rücken stärken, statt über ihren Einsatz zu diskutieren”.

Genau das Gegenteil ist der Fall: Die Soldaten haben ihr Leben verloren für die Interessen der kapitalistischen BRD und ihrer Konzerne in ihrem Kampf um Rohstoffe. Etwas Sinnloseres um Menschen zu opfern, gibt es nicht.

Die Diskussion um den Auslandseinsatz muss jetzt geführt werden. Allerdings nicht in Büros und Gremien der Kofferträger der deutschen Wirtschaft, sondern überall in der Bevölkerung! Im Oktober wird der Bundestag erneut über das Mandat der ISAF-Truppe in Afghanistan diskutieren und beschließen müssen. Das ist für die Friedenskräfte in der BRD eine Möglichkeit tatsächlichen Druck auszuüben. Eine überwältigende Mehrheit der Menschen in Deutschland lehnt den Afhganistan-Einsatz ab. Die SDAJ spricht sich dafür aus, dass die Friedensbewegung ihre Kräfte in einer gezielten Kampagne auf den friedenspolitisch derzeit wichtigsten Punkt konzentrieren sollte: Den Rückzug deutscher Soldaten aus Afghanistan!

Die SDAJ tritt ein für folgende Forderungen:

Sofortiger Rücktritt des Verteidigungsministers Jung - Aus Achtung vor den Familien und Freunden der Toten!

Sperrung des deutschen Luftraums und Häfen für den US-Nachschub für ihre Kriege im Nahen und Mittleren Osten!

Sofortiger Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan!

Auflösung der “Einsatzkräfte” der Bundeswehr!

22. Mai 2007

Presseerklärung des Bundesvorstandes der SDAJ zu den Razzien gegen G8 Protestgruppen

2045717188_1178779809496.jpgPolizeiaktionen werden den legitimen Protest gegen die G8 nicht stoppen - Solidarität mit den Betroffenen der Repression!
Die bundesweiten Polizei-Razzien gegen Zusammenhänge der Gegner des kommenden G8-Gipfels in Heiligendamm stellen den Versuch dar, die absehbaren Massenproteste gegen den selbsternannten „Weltwirtschaftsgipfel“ zu behindern und bedeuten eine Eskalation der staatlichen Repression.

Die Bundesanwaltschaft und die politisch Verantwortlichen wollen offensichtlich durch die Beschlagnahmung von Computern und Materialien sowie dem konstruierten Vorwurf der „Bildung einer terroristischen Vereinigung“ (§129a) die Protestvorbereitung ausschnüffeln und ihre Kommunikation behindern. Zugleich sollen die Aktiven eingeschüchtert und unter allgemeinen „Terrorverdacht“ gestellt werden. In diesem Zusammenhang muss auch die von Innenminister Schäuble angekündigte Schließung der Grenzen für G8-Demonstranten gesehen werden.

Die Maßnahmen der Staatsmacht sprechen aber auch dafür, dass die Mobilisierung gegen den G8-Gipfel immer mächtiger wird und dies den Herrschenden zunehmend Kopfschmerzen bereitet. Die großen Spontandemonstrationen in vielen europäischen Städten als unmittelbare Antwort auf die staatliche Repression gegen die linken und demokratischen Bewegungen zeigen, dass das Kalkül der Einschüchterung und Spaltung der Protestbewegung nicht aufgehen wird.

Die SDAJ erklärt ihre Solidarität mit den Betroffenen der Repression und schließt sich der Forderung nach Beendigung der Gewaltmaßnahmen gegen die Protestbewegung an. Die vielfältigen Proteste gegen den G8-Gipfel werden auch ein unübersehbares Zeichen gegen die Aushöhlung demokratischer Rechte, die repressive Polizeigewalt und den geplanten Bundeswehreinsatz im Inneren setzen.
Die SDAJ wird weiterhin mit aller Kraft zu den Protestaktionen mobilisieren. Jetzt erst recht.

Auf nach Heiligendamm!

Gemeinsam gegen Krieg und Ausbeutung. Gemeinsam gegen Imperialismus.

Bundesvorstand der SDAJ, 11. Mai 2007, www.sdaj-online.de/g8

12. Mai 2007

Solidarität mit der Køpi!

stinkykid.jpgAm 08. Mai wurde die Køpi, ein autonomes Wohnprojekt in Berlin-Mitte, für 834.000 Euro verkauft. Drei angrenzende Grundstücke darunter eines auf dem sich derzeit eine Wagenburg befindet wurden für 907.500 Euro an die bisher unbekannte VBK GmbH & Co KG veräußert. Alle vier Objekte wechselten für 50% des Verkehrswertes den Besitzer. Der seit 1991 bestehende ordentliche Mietvertrag zwischen dem bisherigen Eigentümer und den Mietern der Køpi blieb im Gerichtsgutachten unerwähnt.

Für uns die Sozialistische Deutscher Arbeiterjugend (SDAJ) wirft der Ablauf der Zwangsversteigerung Fragen auf. Welche Ziele verfolgt die nach einer Pressemitteilung der VRB GmbH erst vor einigen Tagen veräußerte VBK GmbH & Co KG? Wer steht hinter dieser dubiosen Firma? Warum wurde im Gerichtsgutachten nicht auf den bestehenden Mietvertrag eingegangen? etc.

Da es sich bei der Køpi um ein europaweit bekanntes autonomes Kulturzentrum handelt, finden wir nur eine Antwort auf diese Fragen. Bei dem Verkauf der Køpi handelt es sich um einen gezielten Angriff auf linke Kulturräume. Diesen Angriff verurteilen wir als SDAJ zutiefst!

Linke Kultur- und Wohnprojekte zeigen, unserer Ansicht nach, dass es auch in kapitalsitischen Staaten wie der BRD möglich ist eine linke Opposition zu der bestehenden Ordnung des Kapitals zu beziehen. Solche Projekte sind notwendig um der Jugend zu aufzuzeigen, dass es Alternativen zu diesem System gibt.

Solidarität mit der Køpi!

12.05.07 SDAJ-Berlin

Basta! 2-2007

Und schon haben wir auch die nächste Ausgabe unserer Lokalzeitung draußen. Diesmal gehts u. a. um die Ausbildungssituation in Berlin, es gibt ein “Was tun gegen die NPD?” Teil und
es werden euch 5 Gründe gegen den drohenden Iran-Krieg geliefert.

Runterladen könnt ihr euch das Ganze wie immer auf unserer Download-Seite oder direkt hier.

Soweit, mit kämpferischen Grüßen

eure SDAJ

11. Mai 2007

Ausbildung für alle - JETZT!

workparade-logo.jpg34.000 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz und keine Aussicht auf Besserung. Zeit was zu tun. Deshalb treffen wir uns am Di, 24.04.07 12:30 Uhr vor dem Roten Rathaus in Mitte. Angesprochen seid ihr, die SchülerInnen der oberen Klassenstufen, die ihr vielleicht selber schon Bewerbungen zurückgeschickt bekommen habt und um euren Ausbildungsplatz bangen müsst. Wir wollen Ausbildungsplätze für jeden von uns - und zwar unmittelbar und ohne weitere Zeitschinderei und Hinhaltetaktiken.

Es wird Politik und Forderungen satt geben und zwischendrin von Prinz Pi und den Ginsengbonbons ordentlich was auf die Ohren.

Am Besten bringt ihr eure LehrerInnen gleich mit, denn die sollten auch ein Interesse daran haben, dass ihr nen Ausbildungsplatz bekommt. Falls die oder ein bescheuerter Schulleiter euch nicht gehen lassen und euch vielleicht sogar noch ne 6 reindrücken wollen, dann erinnert euch: Die können euch gar nichts, denn das Recht auf freie Meinungsäußerung im Grundgesetz steht über dem Schulgesetz.

Wir sehen uns da!

11. April 2007

“Bundeswehr raus aus Afghanistan!” - Die neue Basta! ist da

taubeneuro.jpgSoeben war Redaktionsschluss unserer Berliner Lokalzeitung “Basta!” und noch bevor die ersten Exemplare in Druck gehen, könnt ihr bei uns online lesen. Der Leitartikel beschäftigt sich diesmal mit der Verstärkung der Bundeswehrpräsenz in Afghanistan. Weitere wichtige Themen sind Infos zum jährlichen DGB-Ausbildungsreport, zur neuen NPD-Verbotskampagne und zum inhaftierten Antifaschisten Matti.

Runterladen könnt ihr euch die Zeitung hier oder auf unserer Download-Seite!

22. Februar 2007

“Vamos a la playa: S(tr)and ins G8-Getriebe!”

rock fuer linksUnter diesem Motto findet dieses Jahr das zwölfte “Rock für Links”-Festival in Lichtenberg statt. Neben ner Menge guten Bands wird es diesmal eine breite Info- und Mobilisierungsaktion mit Diskussionsrunden und Redebeiträgen zum Thema G8 in Heiligendamm in diesem Sommer geben. Insgesamt werden es drei Konzerte, zwei Vorausscheide und dann das eigentliche Open Air mit bis zu 6000 Jugendlichen, die keinen Bock auf G8 und Nazis in ihrem Kiez haben. Die Vorausscheide werden am 16.03 und 20.04. stattfinden und am 19.05. lassen wir dann die Kuh richtig fliegen. Uns werdet ihr dort an den Infoständen selbstverständlich auch treffen. Mehr Infos gibts auf myspace.com/rockfuerlinks oder auf www.rockfuerlinks.de.


Bis dahin!

26. Januar 2007

Es gibt ein Leben nach LLL - ein Ausblick

marx.jpgHallo Leute,
man mag es kaum glauben. Längere Zeit war es still um die SDAJ-Berlin Homepage, aber wir waren es nicht. Wir haben fleißig gearbeitet, um uns und der gesamten SDAJ ein möglichst reibungsfreies LLL-Wochenende zu bieten. Fotos von der wie immer beeindruckenden Demo gibts hoffentlich demnächst bald online.
Dennoch stehen auch in Zukunft mal wieder einige Sachen an. Im Frühjahr starten z.B. die Vorausscheide für das “Rock für Links” Open-Air Lichtenberg im Sommer. Diesmal werkeln neben den üblichen Verdächtigen auch wir dran mit. Ihr könnt euch jedenfalls schonmal auf eine laute Party gegen G8 und Nazis gefasst machen. Bald gbts dazu hier mehr Infos.

G8 ist schonmal das richtige Stichwort. Auch hier werden wir geschlossen zum Protest aufrufen und dann gemeinsam nach Heiligendamm fahren um den Imperialistenärschen mal gewaltig Dampf zu machen. Näheres wird dann vorher bekannt gegeben.

Irgendwann ist dann auch wieder Sommer und am 22.-24. Juni findet das 15. UZ-Pressefest statt. Das von der DKP veranstaltete Volksfest ist wohl eins der spannendsten und beeindruckensten Volksfeste, die ein Sozialist erleben kann. Näheres gibts hier.

Das war so der grobe Fahrplan bis zum Sommer. Wir halten euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden! Bis dahin verteibt euch die Zeit doch mit ein paar Klassikern auf mlwerke.de. Und immer dran denken: Wir kämpfen mit euch!

14. Januar 2007
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